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E-Mail-Affäre
Clinton will keine Fehler gemacht haben

Fotos: Das sind die Präsidentschaftskandidaten
Fotos: Das sind die Präsidentschaftskandidaten FOTO: dpa, lws hm ase
Winterset. Hillary Clinton gerät im US-Vorwahlkampf zunehmend unter Druck. Grund sind Vorwürfe, sie sei während ihrer Zeit als Außenministerin fahrlässig mit geheimer E-Mail-Korrespondenz umgegegangen.

US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat Fehler bei ihrer Email-Nutzung als Außenministerin von sich gewiesen. "Ich habe nie irgendetwas, das zu der Zeit vertraulich war, gesendet oder erhalten", sagte Clinton am Samstag in Iowa.

Laut einem in dieser Woche veröffentlichten Brief eines Generalinspektors enthielten bei einer Testprobe von 40 Emails mindestens vier von der Regierung zu der Zeit des Sendens als geheim eingestufte Informationen. Insgesamt geht es um etwa 30.000 Nachrichten. Der Gebrauch einer privaten Email-Adresse für Arbeitsangelegenheiten hat Clinton viel Kritik eingebracht.

Die Republikaner werfen der Ehefrau des früheren Präsidenten Bill Clinton vor, durch den privaten Kontext Gesetze zur Offenlegung bestimmter Informationen zu umgehen. Im Lager der Demokraten gibt es die Sorge, dass ihr die Affäre noch stärker zusetzt und Wähler abschreckt. Clinton gilt als aussichtsreichste Kandidatin der Demokraten für die Wahl im November 2016.

(REU)
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USA: Hillary Clinton ist sich in E-Mail-Affäre keiner Schuld bewusst


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