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Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen seit 1949

Am Wahltag steht auch immer eine Frage im Vordergrund: Wie hoch ist die Wahlbeteilung? Bei den Bundestagswahlen ist sie in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gesunken, wie unser Überblick zeigt.

Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen seit 1949

1949: 31,2 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 78,5 Prozent (Anmerkung: 1949 hatte jeder Wähler nur eine Stimme)

 

1953: 33,1 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 86,0 Prozent

 

1957: 35,4 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 87,8 Prozent

 

1961: 37,4 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 87,7 Prozent

Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen seit 1949

1965: 38,5 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 86,8 Prozent

 

1969: 38,7 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 86,7 Prozent

 

1972: 41,4 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 91,1 Prozent

 

1976: 42,1 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 90,7 Prozent

Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen seit 1949

1980: 43,2 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 88,6 Prozent

 

1983: 44,1 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 89,1 Prozent

 

1987: 45,3 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 84,3 Prozent

 

1990: 60,4 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 77,8 Prozent

Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen seit 1949

1994: 60,4 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 79,0 Prozent

 

1998: 60,8 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 82,2 Prozent

 

2002: 61,4 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 79,1 Prozent

 

2005: 61,8 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 77,7 Prozent

Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen seit 1949

2009: 62,1 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 70,8 Prozent

 

2013: 61,9 Millionen Wahlberechtigte; Wahlbeteiligung: 71,5 Prozent

 

2017: 61,6 Millionen Wahlberechtigte, Wahlbeteiligung: 76,2 Prozent