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Düsseldorf
Köln: Wachsende Probleme mit Nordafrikanern

Düsseldorf. Die Kölner Polizei hat im vergangenen Jahr 3403 Straftaten von Nordafrikanern verzeichnet. Das geht aus einem internen Bericht des Kölner Polizeipräsidiums hervor, der unserer Redaktion vorliegt. Die nordafrikanische Herkunft möglicher Straftäter wird inzwischen häufiger thematisiert, seit in der Kölner Silvesternacht überwiegend nordafrikanische Täter Hunderte Frauen bestohlen und sexuell belästigt haben sollen.

"In der täglichen Lagedarstellung und Auswertung ließ sich feststellen, dass Straftäter im Bereich Raub-, Körperverletzungs-, Betäubungsmittel- und Taschendiebstahlsdelikte in zunehmendem Maße algerischer, marokkanischer, tunesischer oder libyscher Nationalität bzw. Herkunft sind", heißt es in dem Bericht. "Fast täglich" würden im Großraum Köln inzwischen "polizeilich bekannte und meist jugendliche Täter nordafrikanischer Herkunft bei Straftaten getroffen, die in aller Regel über keinen ausländerrechtlichen Status verfügen, da sie noch bei keinem Ausländeramt in Deutschland vorstellig wurden." Der Anteil der Raubdelikte von nordafrikanischen Tätern sei binnen eines Jahres um 40,2 Prozent auf 129 Taten im Jahr 2015 gestiegen. Körperverletzungen legten um 37 Prozent auf 503 Fälle zu, gefährliche Körperverletzungen um 50 Prozent auf 184 und Ladendiebstähle um 43 Prozent auf gut 650. Am häufigsten fallen Marokkaner und Algerier auf. Der CDU-Innenpolitiker Gregor Golland sagte gestern: "Wir müssen straffällige Asylbewerber schneller abschieben. Alles andere ist eine Einladung an Straftäter aus dem Ausland."

(tor)
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