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Handynutzung
Smartphones und Mediensucht

Moers. Von 24 befragten Jugendlichen beschäftigen sich die Hälfte mehr als drei Stunden mit ihrem Smartphones.  Von Michelle Gallrein, 8a, Gymnasium Rheinkamp Europaschule Moers

Es ist grundsätzlich schwierig, über Mediensucht zu schreiben, denn die Sucht nach Medien ist noch nicht offiziell als Erkrankung anerkannt. Meine Umfrage am 23.03.2017 hat ergeben, dass die Hälfte der 24 befragten Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren mehr als drei Stunden täglich mit ihren Smartphones beschäftigt sind. Anzeichen einer sogenannten Mediensucht sind zum Beispiel Nervosität bei schlechtem Empfang und der Drang, ständig auf das Display zu schauen, sofort auf Nachrichten zu antworten oder permanent online zu sein. Seitdem die Smartphones auf dem Markt sind, verbringen die meisten Jugendlichen sehr viel Zeit vor ihren Bildschirmen und warten immer auf die neuesten Geräte. Viele Eltern sind besorgt, weil es für sie immer schwieriger wird, den Medienkonsum ihrer Kinder zu kontrollieren. Sie haben Angst vor dem virtuellen Leben der Teenager, weil sie selbst nicht damit aufgewachsen sind. Die Sorge ist nicht ganz unberechtigt. Laut meiner Umfrage sind die Jugendlichen heutzutage hauptsächlich in sozialen Netzwerken aktiv. Dort agieren immer wieder pädophile Personen mit Fake-Accounts, die jüngere Menschen stalken, mit ihnen chatten und sich eventuell mit ihnen treffen wollen. Daher sollte man aufpassen, mit wem man im Internet kommuniziert, und generell besser keine persönlichen Daten von sich preisgeben.