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Düsseldorfer EG
Ponomarev nicht der Buhmann

Düsseldorfer EG: Mikhail Ponomarev ist nicht der Buhmann
Mikhail Ponomarev. FOTO: Horstmueller
Meinung | Düsseldorf. Die Gerüchte wabern seit Monaten durch die Stadt und sind in den vergangenen Tagen von derselben publik gemacht und befeuert worden. Dabei ist Mikhail Ponomarev der schwarze Peter zugeschoben worden – er zahle nicht. Der wiederum sieht keinerlei Zahlungsverpflichtung, weil es keine Verträge gibt. Recht hat er.

Dieser Vorgang wirft viele Fragen auf. Sind Peter Hoberg und die anderen Gesellschafter so naiv und Ponomarevs Versprechen auf den Leim gegangen? Das zu glauben, fällt wirklich schwer.

Ponomarev verweist auf Absprachen der Gesellschafter, die niemanden etwas angingen. Auch das ist im Eishockey kein unüblicher Vorgang. Auch bei allen anderen Klubs wird die Unterdeckung des Etats von Gesellschaftern aufgefangen und Stillschweigen bewahrt.

Der entscheidende Unterschied: Andere Vereine haben Sponsoren und mit denen entsprechende Verträge geschlossen. Dass das bei der DEG in viel zu geringem Maße geschehen ist, dokumentieren die fehlende Professionalität und das Versagen der Geschäftsführung. Dass mit Fuji jetzt auch noch einer der wenigen Sponsoren abspringt, weil sich nicht um ihn gekümmert wurde, ist die Krönung. Veränderungen sind zwingend notwendig. Das weiß Ponomarev, der die Zahlen kennt und seine Entscheidung korrigieren muss.

Quelle: RP
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