| 11.09 Uhr

Eberl beim Fußball-Gipfel
"Essen schlägst du nicht einfach so"

Der RP-Fußball-Gipfel 2017 aus Düsseldorf | Die Highlights
Düsseldorf. Max Eberl und Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke präsentierten sich beim RP-Fußball-Gipfel als "ziemlich beste Freunde". Abseits des Derbys zwischen Borussia und dem FC am ersten Spieltag hatte Eberl aber auch einiges zu sagen. Von Jannik Sorgatz
  • Das sagte Gladbachs Manager über...

... Borussias Saisonziele:

"Besser als Rang neun habe ich gesagt. Die Einstelligkeit ist für mich aber kein unehrenwertes Ziel. Deshalb wiederhole ich mantraartig, dass das nur drei Mannschaften in den letzten sechs Jahren geschafft haben – Bayern, Dortmund und Gladbach. Wenn du einstellig bist, dann kämpfst du um Europa."

... das Duell mit Rot-Weiss Essen am Freitag:

"Das Pokalspiel in Essen mit 15.000 begeisterten Zuschauern ist schon etwas Besonderes. Da kann kein Spieler sagen, es geht locker los. Jeder muss gleich bei 100 Prozent sein. Rot-Weiss Essen hat jetzt zwar gegen Wuppertal verloren, wir haben in der Vorbereitung mit Hängen und Würgen gegen Wuppertal gewonnen. Die schlägst du nicht einfach so. Alle sind gut ausgebildet, kommen aus den Nachwuchsleistungszentren, können laufen – das sind schon Partien, nach denen du froh bist, wenn du weiter bist."

... die Querelen mit den Fans in der Nordkurve:

"Es gab den ganzen Sommer über Gespräche, gute Gespräche. Der Borussenkodex wurde überarbeitet in den Borussen-Kodex 2.0, in dem betont wird, dass in diesen Blöcken anzufeuern ist. Ich hoffe, dass die glückliche Ansetzung am ersten Spieltag dazu beiträgt, dass wir gemeinschaftlich versuchen, das Spiel zu gewinnen."

... die Vergabe der Fernsehrechte:

"Ich weiß nicht, ob es richtig ist, dass auf mehrere Fernsehsender aufzusplitten. Klar, die Rechte sind so verkauft worden, aber ich kann es verstehen, wenn man nicht mehr weiß: Muss ich jetzt Eurosport runterladen oder nicht?"

... über einen Domino-Effekt durch den Neymar-Transfer:

"Es gibt schlimmere Probleme, als gute Spieler zu verkaufen. Aber es hat schon Diskussionen gegeben, ob es nicht sinnvoll ist, die Transferperiode zu verkürzen. Es gibt Menschen, die kaufen wegen sehr guter Spieler Karten oder Trikots – und auf einmal ist der Spieler weg. Das ist dann auch ein bisschen Betrug am Fan.

... mögliche Transfers bis zum 31. August:

"Momentan steht unser Kader, wir haben die Planungen abgeschlossen. Aber wenn sich etwas ergibt auf dem Markt, könnten wir noch reagieren."

 
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