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Fortuna Düsseldorf
Fortuna feiert ihr Triple

Fortuna Düsseldorf feiert ihr Triple
Sie freuen sich über die neue Traditionsmannschaft der Fortuna (von links): Organisationsleiter Tom Koster, die beiden Ex-Spieler Jens Langeneke und Benno Beiroth, Vorstandsvorsitzender Dirk Kall und Teammanager Mehdi Schröder. FOTO: christof Wolff
Düsseldorf. Das Testspiel gegen Ipswich Town (18.30 Uhr/Live-Ticker), die Fan-Party im Stahlwerk und der Familientag sind aktuell die Höhepunkte des Zweitligisten. Zum Auftakt steht aber die Traditionsmannschaft der Flingerner im Blickpunkt. Von Thomas Schulze

Es gab immer Mannschaften oder Gruppen, die sich trafen und in denen ehemalige Fortuna-Spieler ihrem liebsten Hobby nachgingen. Der unvergessene Trainer Heinz Lucas hatte Fortuna 70 ins Leben gerufen und betreut. Darin spielten die Pokalsieger von 1979 und 1980 viele Jahre nach dem Ende ihrer Karriere. Die Namen klingen in den Ohren älterer Fortuna-Anhänger noch heute wunderbar: Wilfried Woyke, Gerd Zewe, Egon Köhnen, Klaus Budde, Peter Biesenkamp und viele andere. "Die erste derartige Gruppierung ist aber bereits 1933 nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft gegründet worden", berichtet Benno Beiroth. "Das war der Montagsclub. Da durften dann auch Kaufleute gegen ein geringes Geld mitspielen."

Daran kann sich Dirk Kall aufgrund seiner Jugend natürlich nicht erinnern, aber der Vorstandsvorsitzende der Fortuna freut sich, dass es ab jetzt eine offizielle Traditionsmannschaft gibt. "Zu einem Traditionsverein, wie wir einer sind, gehört auch eine Traditionsmannschaft", sagt er. Seinen ersten Auftritt hat das Team heute um 17 Uhr, wenn es im Paul-Janes-Stadion auf eine Auswahl von Fans aus Düsseldorf und Ipswich trifft.

"Eine tolle Sache"

Benno Beiroth, der von 1970 bis 1973 für die Rot-Weißen spielte, freut sich über die Wiederbelebung der Traditionself. "Von Fortuna 70 waren nur Egon Köhnen, Gerd Zewe und ich übrig geblieben, alle anderen konnten nicht mehr spielen oder wohnten zu weit weg", sagt er. "Ich finde es schön, jetzt auch die jüngeren Spieler mal kennenzulernen." Da stimmt Jens Langeneke sofort zu: "Ja, und wir finden es schön, die älteren kennenzulernen. Mit den Größen von einst gemeinsam auf dem Platz zu stehen, ist eine tolle Sache."

Das machen die Ex-Fortunen heute FOTO: privat

Natürlich wollen sie Fußball spielen und gewinnen. Aber sie wollen es auch für einen guten Zweck tun, wie bei der Generalprobe in Erkrath, wo ein Nachwuchsspieler des SSV gestorben war. Da kamen 5500 Euro zusammen. "Wir helfen in solchen Fällen gerne", sagt Teammanger Mehdi Schröder, dem bereits sieben Anfragen vorliegen. "Das Interesse vieler Vereine ist groß."

Ebenso das Interesse an Fortunas erstem Saison-Heimspiel. Knapp 5000 Karten für das Spiel gegen Ipswich Town sind bereits verkauft, so dass die Fortuna mit einem fast ausverkauften Haus am Flinger Broich rechnet (5700). 600 Engländer - die Fans von Fortuna und Ipswich verbindet eine enge Freundschaft - haben bereits ihr Ticket gekauft, so dass im Paul-Janes-Stadion eine tolle Stimmung herrschen wird. Anschließend wird im Stahlwerk die große Fan-Party steigen, zu der auch die Mannschaften beider Vereine erwartet werden, die sich unter die Anhänger mischen.

Am Sonntag ist dann der Familientag in der Esprit-Arena, zu dem wieder 10.000 Besucher erwartet werden. Nach dem Showtraining gibt es Interviews mit dem Vorstandsvorsitzenden Dirk Kall und Finanzvorstand Paul Jäger. Es folgt die Vorstellung der Mannschaft auf der Bühne vor der Arena - und dann kommen auch die Autogrammjäger zum Zug.

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Quelle: RP
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