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Frankfurt
Börsenfusion mit London könnte 700 Jobs kosten

Frankfurt. Der geplanten Fusion der Börsen von Frankfurt und London könnten nach Einschätzung der Konzerne 700 Arbeitsplätze zum Opfer fallen. Das geht aus einer gemeinsam Erklärung von Deutscher Börse und London Stock Exchange (LSE) hervor. Demnach geht das Management davon aus, dass bis zu 1250 Stellen abgebaut werden müssen, um das mittelfristige Ziel von 450 Millionen Euro jährlichen Kosteneinsparungen zu erreichen. Zugleich sollen in anderen Bereichen 200 neue Arbeitsplätze geschaffen und etwa 350 Jobs an bestehende Standorte innerhalb der Konzerne verlagert werden.

Der Stellenabbau soll zu gleichen Teilen von beiden Partnern getragen werden. Beide Unternehmen wollen sich nun die Rückendeckung ihrer Aktionäre holen. Am 4. Juli sollen die Anteilseigner der LSE bei einer außerordentlichen Hauptversammlung zustimmen. Die Aktionäre der Deutschen Börse bekommen bis einschließlich 12. Juli Zeit, das Angebot zum Umtausch ihrer Aktien in Papiere des Gemeinschaftsunternehmens zu prüfen.

(dpa)
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