Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
           
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Rheinische Post Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Stiftung Warentest: Kreditberatung bei vielen Banken "mangelhaft"

zuletzt aktualisiert: 15.05.2012 - 10:23

Berlin (RPO). Die Kreditberatung ist bei vielen deutschen Banken und Sparkassen nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest ausgesprochen schlecht. Keine der zwölf getesteten Filialbanken sei den Anforderungen gerecht geworden.

Das teilte die Stiftung am Dienstag mit. Zehn Institute erhielten das Qualitätsurteil "mangelhaft". Den Kreditangeboten hätten oft die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen gefehlt, die dem Kunden einen einfachen Vergleich verschiedener Angebote ermöglichen sollen, heißt es in der Juni-Ausgabe von "Finanztest".

Außerdem hätten einige Bankberater die gute Kreditwürdigkeit der Kunden durch falsche Anfragen bei der Auskunftei Schufa beschädigt. Wählen die Bankmitarbeiter ein falsches Anfragemerkmal, wirkt sich das negativ auf die Bonität des Kunden aus. Als Folge davon wird es für ihn entweder deutlich teurer, Geld zu leihen, oder er erhält gar kein Kreditangebot mehr.

Einige Banken im Test hätten auf den Abschluss einer Restschuldversicherung beharrt, die bei der geringen Kreditsumme verzichtbar sei. In einem Beispiel habe sich wegen der Versicherung der Zins von 9,99 Prozent auf 19,33 Prozent erhöht. Mit "sehr gut" schnitten in dem Test vier Internetbanken ab. Deren Kreditangebote wurden standardisiert erstellt und enthielten die wichtigsten Angaben wie Effektivzinssatz und Höhe der monatlichen Raten.

Die Experten der Stiftung Warentest schickten nach eigenen Angaben Testpersonen zu 17 Filial- und Direktbanken, die 85 Kreditangebote in Höhe von 4.000 Euro einholten. Alle Testpersonen hätten eine ausreichend hohe Bonität gehabt. "Das Ergebnis ist niederschmetternd", erklärten die Verbraucherschützer.

Quelle: dpa/AFP
Mehr zu den Themen dieses Artikels

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung. Beachten Sie
dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Kleidung im Job vorgeschrieben

Umziehen ist Arbeitszeit

Kleidung im Job vorgeschrieben

Krankenpfleger, Flugbegleiter oder Burgerbrater - sie alle müssen bei der Arbeit vorgeschriebene Kleidung tragen. In solchen Fällen gehört d ... mehr 

Überraschende Wende

Stimmung der deutschen Wirtschaft hellt sich auf

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Mai überraschend aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 104,4 Punkten im Vor ... mehr 

Mehr Wirtschaft
Aus der Region

Umziehen ist Arbeitszeit

Kleidung im Job vorgeschrieben

Studie der Bertelsmann-Stiftung

Zuwanderer besser ausgebildet als Deutsche

GfK-Konsumklimaindex

Deutsche in bester Kauflaune

Gewinner des Pizza-Checks in Mönchengladbach

Urkunden für die Pizza-Check-Sieger

Sperrung A44 für Entschärfung in Düsseldorf

Zehn-Zentner-Bombe am Flughafen gefunden

Videos

Video

Vorgestellt: Nashorn Kibibi aus dem Krefelder Zoo

Kibibi ist zwei Jahre alt und lebt im Krefelder Zoo. Doch lange kann sie dort nicht mehr bleiben, denn ihre Mutter ist erneut schwanger. ... mehr 

Touristen bedrohen Wüsten-Schatz in China

In einer Oase in der Wüste im Nordwesten Chinas erleben diese alten buddhistischen Höhlen eine teure digitale Wiedergeburt. Die ... mehr 

Anzeige

transport logistic 2013 in München

Die Leitmesse der Logistikbranche lädt ein

Transport Logistic Home

Wie funktioniert globale Warenlieferung, und wer steckt dahinter? Antworten gibt die transport logistic 2013 in München. mehr 

Top-Services
 
Politik-Nachrichten

Kanzlerin Angela Merkel trifft Mark Rutte

Küsschen und Komplimente in Kleve

Bei der ersten deutsch-niederländischen Kabinettssitzung am Niederrhein priesen die Politiker beider Länder die harmonischen Beziehungen. Angela Merkel und Mark Rutte sind "per Du". Später fand die Kanzlerin bewegende Worte. VON reinhold Michels  mehr

 

Innenministerkonferenz einigt sich

V-Leute-Datei soll keine Klarnamen enthalten

Die Innenminister von Bund und Ländern haben sich am Freitag auf die Einrichtung einer zentralen V-Leute-Datei geeinigt. Darin sollen allerdings keine Klarnamen genannt werden. mehr

 
 

US-Außenminister im Nahen Osten

Neuer Anlauf im Friedensprozess

 
 

Philipp Rösler herzt Bild-Chef Kai Diekmann

Eine Umarmung löst Befremden aus

 

Verteidigungsminister zum "Euro Hawk"-Projekt

De Maizière weist Vorwürfe zurück

 

Bundeseinheitliche Regelung geplant

Sprachtests für ausländische Ärzte

Strom-Rechner

kWh
vergleichen
Jetzt Fan werden!

Werden Sie jetzt Facebook-Fan von RP ONLINE und verpassen Sie keine News mehr.

Jetzt Facebook-Fan werden von RP ONLINE