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München
Linde-Chef Büchele muss um Posten bangen

München. Bei einer Fusion von Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Gasehersteller gilt ein Amerikaner als Favorit für den Chefposten. Der Vertrag von Linde-Chef Wolfgang Büchele könnte Ende September zwar verlängert werden, aber nach dem Zusammenschluss könnte Schluss sein, hieß es. Das "Handelsblatt" berichtete, Praxair-Chef Stephen Angel habe die Profitabilität seines Unternehmens deutlich verbessert und eine überzeugendere Erfolgsgeschichte vorzuweisen als Linde-Chef Büchele.

In einem fusionierten Konzern könnte er Vorstandvorsitzender und Linde-Aufsichtsratschef Wolfgang Reitzle oberster Kontrolleur werden. Nach Reitzles Amtsantritt im Mai war über Misstöne zwischen dem langjährigen Konzernlenker von Linde und seinem Nachfolger Büchele spekuliert worden. Sie hätten aber auf Arbeitsebene zu einem ordentlichen Verhältnis gefunden, das zuletzt immer besser geworden sei, hieß es. Eine Entscheidung über eine Fusion soll dem Vernehmen nach im Herbst fallen.

(dpa)
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