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Stuttgart
Schlecker soll zu viel für Waren bezahlt haben

Stuttgart. Jahrelang soll die frühere Drogeriemarktkette Schlecker zu viel für Süßwaren, Waschmittel und Drogerieartikel bezahlt haben - nun geht der Insolvenzverwalter gegen ehemalige Handelspartner des Konzerns vor. Sie sollen das Unternehmen mit verbotenen Preisabsprachen um mehrere hundert Millionen Euro betrogen haben. Ein Sprecher der Insolvenzverwaltung bestätigte gestern einen Bericht des "Manager Magazin". Zwischen 2007 und 2013 sollen sich Konsumgüterhersteller in sieben Fällen abgesprochen haben. Erste Klagen sollen im Juni eingereicht werden. Bei einem Erfolg vor Gericht könnten ehemalige Mitarbeiter und Vermieter auf Geld hoffen.
(dpa)
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