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Frankfurt/London
Seit Jahresbeginn haben Ölpreise 25 Prozent verloren

Frankfurt/London. Die Aussicht auf ein weiter anschwellendes Überangebot hat die Anleger an den Öl-Märkten auch gestern in Atem gehalten. Zwar stabilisierten sich die Preise für Nordseeöl der Sorte Brent und US-Leichtöl WTI nach dem Absturz vom Vortag etwas. Doch hielten Börsianer eine Wiederaufnahme der Talfahrt für wahrscheinlich. Am Vormittag verbilligte sich Brent um zwei Prozent auf 27,29 Dollar je Barrel (159 Liter). WTI verlor 1,7 Prozent auf 27,87 Dollar. Damit haben die Ölpreise insgesamt seit Jahresbeginn mehr als 25 Prozent verloren.

Sollten sie sich bis Ende des Monats nicht erholen, wäre das der größte Monatsverlust seit dem Krisenjahr 2008. In der Ölbranche weitet sich indessen der Stellenkahlschlag aus. Der US-Konzern Southwestern Energy kündigte an, 1100 Mitarbeiter zu entlassen. Das sind fast 40 Prozent der Belegschaft. Grund seien die zurückgefahrenen Bohraktivitäten im Zuge des abgerutschten Ölpreises. Entsprechende Pläne für Stellenstreichungen kamen auch von Royal Dutch Shell, Chevron, Total und BP.

(rtr)
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