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München
Strafprozess gegen Fitschen geht in die Verlängerung

München. Jürgen Fitschen muss auch in den letzten Monaten seiner Amtszeit als Co-Chef der Deutschen Bank viel Zeit auf der Anklagebank des Münchner Landgerichts verbringen: Der Abschluss seines Strafprozesses um versuchten Betrug im Fall Kirch verzögert sich erneut. Nach einem weiteren Beweisantrag der Staatsanwaltschaft verlängerte der Vorsitzende Richter Peter Noll den Terminplan um einen Monat bis Mitte März. "Wir nähern uns dem Jahrestag", sagte er mit Blick auf den Prozessbeginn im April 2015.

Auch das Ende von Fitschens Amtszeit im Mai rückt näher. Der Top-Manager steht zusammen mit seinen Vorgängern Josef Ackermann und Rolf Breuer sowie zwei weiteren Bankern vor Gericht. Sie haben nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft versucht, die Wahrheit über die Pleite der Kirch-Gruppe zu verschleiern. Im Prozess um Schadenersatzforderungen des Medienunternehmers Leo Kirch sollen sie zum Schutz der Deutschen Bank falsch ausgesagt haben.

(dpa)
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