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Achtung
Vor Abofallen in Whatsapp-Nachrichten in Acht nehmen

Ratgeber: Zehn WhatsApp-Alternativen
Ratgeber: Zehn WhatsApp-Alternativen FOTO: dpa, abu htf
Leipzig. Ein Klick, und schon steckt man in der Kostenfalle. Per Whatsapp versandte Nachrichten schieben unvorsichtigen Nutzer teure Abos unter, warnt die Verbraucherzentrale Sachsen. Der perfide Trick: Nicht selten leiten arglose Freunde den Spam weiter.

Spam per E-Mail ist ein ziemlich alter Hut. Spam per Messenger-App noch nicht. Deswegen warnt die Verbraucherzentrale Sachsen (VZS) vor betrügerischen Nachrichten im Messenger Whatsapp.
Die Nachrichten von unbekannten Absendern, aber auch von eigenen Freunden, kommen harmlos daher.

Sie versprechen Informationen zu neuen Funktionen des Messengers, wenn man einen Link anklickt. Genau das sollte man aber keinesfalls tun, sagt Katja Henschler von der VZS: "Wer diesen Link anklickt, findet auf seiner nächsten Telefonrechnung zum Preis von 4,99 Euro pro Woche ein Abo bei einem Drittanbieter."

Die Masche der Absender ist doppelt gemein. Zum einen fordern sie auf, die Nachricht an Freunde weiterzusenden. So sinkt die Hemmschwelle zum Anklicken unbekannter Links. Zum anderen reicht schon ein Klick aus, damit die Absender mittels der WAP-Billing-Technik an alle nötigen Daten des Telefonbesitzers kommen, um ihm den Abschluss eines Abos zu unterstellen.

Eine zusätzliche Bestätigung ist nicht nötig. Betroffene merken oft erst beim Lesen der Rechnung, was passiert ist. "Anbieter haben auf diese Weise ein unglaublich leichtes Spiel, Nutzern eine Geldforderung unterzuschieben", sagt Henschler. Dabei ist WAP-Billing an sich keine schlechte Sache. Mit der Technik kann umkompliziert mit dem Smartphone bezahlt werden. Etwa für E-Tickets im Nahverkehr.

Wer unbeabsichtigt ein Abo abgeschlossen hat, sollte die geforderte Summe keinesfalls zahlen und der Forderung des Drittanbieters widersprechen, rät die VZS. Bereits per Lastschrift bezahlte Rechnungen können binnen acht Wochen zurückgebucht werden. Beim Telefonanbieter kann außerdem kostenlos eine sogenannte Drittanbietersperre eingerichtet werden. Auf Wunsch können meist auch nur bestimmte Dienste oder Telefonnummern gesperrt werden.

(dpa)
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