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Cybercrime
Betrüger verstecken Trojaner in gefälschter Telekom-Rechnung

Die neuen Sicherheitsmerkmale bei Telekom-Rechnungen
Die neuen Sicherheitsmerkmale bei Telekom-Rechnungen FOTO: Deutsche Telekom
Düsseldorf. Wenn Sie die vermeintliche Juni-Rechnung der Telekom per E-Mail bekommen, sollten Sie genauer hinschauen. Betrüger verbreiten mittels einer täuschend echt aussehenden Telekom-Rechnungsmail einen Trojaner. Wir sagen Ihnen, wie Sie den Betrug erkennen können. Von Daniel Fiene

Gefälschte Telekom-Rechnungen gehören zum Online-Alltag, doch diese Masche ist besonders ärgerlich: In einer aktuellem Spam-Welle werden gefälschte Juni-Rechnungen der Telekom verschickt. 134,55 Euro werden laut Mimikama.at in Rechnung gestellt.

Ein Betrag, bei dem die Kunden doch gerne genauer hinschauen, warum dieser so hoch ausfällt. Zwar werden die Kunden in der E-Mail nicht persönlich mit Namen angesprochen, aber der Juni-Bezug und der Rechnungsbetrag dürften viele verleiten, in die Link-Falle zu tappen.

Laut Mimikama.at verbirgt sich hinter den Links der E-Mail ein Trojaner. Aktuelle Virenprogramme können den ausfindig machen. Wer nicht mit dem neusten Schutz im Netz surft, läuft Gefahr, seinen Rechner mit der Schadsoftware zu infizieren. 

So schützen Sie sich

Die gefälschten E-Mails sind eine Plage. Sie verbreiten Schadsoftware oder Links zu manipulierten Webseiten. Damit Original von täuschend echter Fälschung unterschieden werden kann, hat die Telekom drei neue Sicherheitsmerkmale eingeführt.

  1. Auf die persönliche Ansprache kommt es an. Wird der Empfänger beim Namen genannt? Ist die korrekte Kundennummer eingebaut? Die Telekom bildet einen Teil der Kundenadresse sowohl im Betreff der E-Mail, als auch im eigentlichen Mailtext ab.
  2. Es gibt ein E-Mail Siegel, ein blaues @-Zeichen mit einem Haken. Dies zeigt dem Empfänger an, dass eine Rechnungsmail tatsächlich authentisch ist. Dies gilt für Sie, wenn Sie Ihre E-Mails über die Telekom, GMX, Web.de, freenet oder 1&1 abrufen.
  3. Das dritte Merkmal ist unsichtbar, aber technisch überprüfbar: Jetzt baut die Telekom eine Signatur in ihre originale Mail ein, mit deren Hilfe andere Provider eine gefälschte Mail mit vermeintlichem Telekom-Absender für ihre Kunden als Spam markieren können.

Wer sich nicht sicher ist, sollte auf keinen Fall auf einen Link in der Mail klicken, sondern die Webseite des Absenders direkt aufrufen und dann den Kundenlogin benutzen. Die vermeintlich echte Rechnung sollte sofort gelöscht werden.

(RPO, dafi)
 
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