| 14.44 Uhr

Ratgeber Digitales
Fotografieren am Meer - Sand und Salz sind Gift für Kameras

Fotografieren am Meer - Sand und Salz sind Gift für Kameras
Arnold Schwarzenegger lässt sich in Cannes am Strand fotografieren. FOTO: rtr, JPP/SAA/
Düsseldorf. Wind, wilde Wellen und Sandstrand: Eine schöne Kulisse für Fotos. Doch wer am Meer fotografiert, muss einiges beachten, wenn er am Ende seine teure Ausrüstung nicht abschreiben will.

Sand und Salzwasser sind für die Fotokamera Gift. Wer am Meer fotografiert, sollte seine Ausrüstung deshalb schützen.

Weder die Kamera noch Wechselobjektive und weiteres Zubehör sollten mit dem Salzwasser oder Sand in Berührung kommen. Doch wie soll das am Strand gehen? Der Photoindustrie-Verband gibt Tipps:

Dem Wasser zu nah kommen sollte man mit der Kamera nicht - selbst wenn der Apparat laut Hersteller gegen Spritzwasser geschützt ist. Denn am Meer mit seinem Salzwasser reiche dieser Schutz den Angaben zufolge meist nicht. Wer wirklich nahe am oder gar im Wasser fotografieren möchte, sollte besser eine wasserdichte Kompaktkamera oder ein Unterwassergehäuse für seinen Apparat verwenden.

Tipps und Tricks für tolle Landschaftsaufnahmen FOTO: Oliver Agit/fotocommunity.de

Ein sogenannter Polarisationsfilter kann zusätzlich helfen, das Objektiv in gewissem Maß zu schützen. Schöner Nebeneffekt: Die Bilder werden klarer. Abends, wenn schlechtere Lichtverhältnisse herrschen, kann man den Filter gegen einen einfachen Schutzfilter tauschen - und so Beschädigungen der Frontlinse vermeiden.

Wer das Objektiv am Strand wechseln will, sollte sich einen windstillen Ort suchen. Falls es keinen gibt, kann sich der Fotograf auch mit dem Rücken zum Wind stellen, die Kamera senkrecht nach unten halten und dann schnell das Objektiv tauschen. Alternativ kann man gleich mit einem universelleren Zoomobjektiv zum Srand aufbrechen und gar nicht wechseln.

So gelingen Ihre Urlaubsfotos FOTO: dpa, jbu

Wasser, Sand und Salz sind für die Kameraausrüstung schädlich. Auch wenn man den Kontakt bei seinem Ausflug vermeidet, kann Wind feine Partikel aufwirbeln - dafür muss man nicht einmal in der Brandung stehend fotografieren. Nach einem Besuch am Strand ist es wichtig, dass Fotografen ihre Kamera sorgfältig reinigen.

(csr/dpa)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Fotografieren am Meer - Sand und Salz sind Gift für Kameras


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.