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Was leisten Android-Smartphones unter 200 Euro?

Moto G5 und Moto G5 Plus im Vergleichstest
Moto G5 und Moto G5 Plus im Vergleichstest FOTO: Christoph Schroeter
Düsseldorf. Nicht jeder möchte 600, 700 oder gar 1000 Euro für ein Smartphone ausgeben. Tatsächlich finden sich auch in der Preisklasse bis 200 Euro ziemlich brauchbare Telefone. Allerdings muss man mit leichten Einschränkungen leben.

Man kann für das neue Smartphone ein Vermögen ausgeben. Oder die Vernunft siegt - und man greift zum günstigeren Modell. Und diese Vernunftentscheidung geht meist nicht einmal mit sonderlich großen Komforteinbußen einher.

Gute Smartphones gibt es nämlich schon für unter 200 Euro. Auf die neuesten technischen Feinheiten und einige Funktionen muss man dann allerdings verzichten, berichtet die Fachzeitschrift "c't" (Ausgabe 21/2017).

Auf dem Prüfstand der "c't"-Experten: Android-Smartphones zwischen 150 und 200 Euro, nämlich das Gigaset GS170, Honor 6A, Huawei Y6 Pro 2017, Motorola Moto G5 (>>>unser Test), Nokia 5 (>>>unser Test) und Samsung Galaxy J3 (2017).

Fotos: Nokia 3, 5 & 6 - günstige Smartphones mit Android pur FOTO: dpa, tsn

Immer öfter ein Metallgehäuse

Einen positiven Eindruck hinterlassen Gehäuse, Verarbeitung und Display. In der Regel bekommen Käufer hier fünf Zoll Bildschirmdiagonale und HD-Auflösung (1280 zu 720 Pixel). Neben Kunststoff als Hauptmaterial setzen Hersteller immer öfter auch auf Metallgehäuse.

Abstriche muss man hingegen bei den Kameras machen. Tageslichtbilder gelingen meist gut, in schwierigen Situationen schwächeln die 13-Megapixel-Kameras der Testgeräte aber. Bei wenig Licht oder Innenraumfotos müssen Fotografen mit verrauschten Bildern rechnen.

Weitere Einschränkungen sind etwa ein fehlender Fingerabdrucksensor, leicht verzögert reagierende Touchscreens oder ein fehlender Helligkeitsregler für das Display. Auch in Sachen Anschlüsse muss man Abstriche machen.

Smartphones für unter 300 Euro - was taugen sie? FOTO: dpa, tsn

Keine langfristige Updateversorgung

Den verdrehsicheren USB-C-Stecker gibt es meist ebenso wenig wie Dualband-WLAN oder alle LTE-Funkbänder. Auch der Speicher ist mit meist 16 Gigabyte recht knapp bemessen - per Speicherkarte lässt sich das aber gut beheben.

Auch in Sachen Updates ist das Bild gemischt. Während Motorola und Nokia mit ihren weitgehend unveränderten Android-Versionen Updates in der Regel zeitnah aussenden, wartet man bei anderen Herstellern deutlich länger auf Sicherheits- oder Funktionsupdates. Angesichts des geringen Kaufpreises ist auch nicht mit langfristiger Updateversorgung zu rechnen.

(csr/dpa)
 
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