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Verbraucherzentrale warnt
Unseriöse Werbung rund um DVB-T-Umstellung

Fotos: So funktioniert das moderne Fernsehen
Fotos: So funktioniert das moderne Fernsehen FOTO: dpa, av
Düsseldorf. Ende März wird das digitale Antennefernsehen auf DVB-T2 HD umgestellt. Im Vorfeld gibt es immer mehr unseriöse Werbung, die behauptet, das Antennefernsehen würde komplett abgestellt und zum Umstig auf kostenpflichtige TV-Abos rät.

Schon zur Einstellung des analogen Satelliten-TVs im Frühjahr 2012 gab es irreführende Werbung, die Zuschauer etwa zum Abschluss eines Kabel-TV-Abos bewegen sollte. Dabei konnten Nutzer in aller Regel problem- und kostenlos digitales Satelliten-TV weiterschauen.

Scheibe, Stream oder Datei - Filme gucken unterwegs - so geht's FOTO: dpa, av

Nun steht beim digitalen Antennen-TV ab 29. März die Umstellung des Übertragungsstandards von DVB-T auf DVB-T2 HD an. Und wieder gibt es Werbung, die fälschlicherweise und teils sogar in amtlich aufgemachten Schreiben die komplette DVB-T-Abschaltung sowie dringenden Handlungsbedarf suggeriert, und Nutzern etwa zu Kabel- oder Internet-TV rät. Davor warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Dabei benötigen Nutzer für den Empfang von DVB-T2 HD - wenn überhaupt - nur einen neuen Receiver, der schon ab rund 50 Euro zu haben ist. Oftmals haben Fernseher ein entsprechendes Empfangsteil aber auch schon eingebaut.

UHD-Blu-ray - das neue Superscharf-Format FOTO: dpa, av

Auch zur endgültigen Abschaltung des analogen Antennenfernsehens im Jahr 2008 hatte es den Verbraucherschützern zufolge ähnliche irreführende Werbung von Kabelanbietern gegeben. Damals war ebenfalls fälschlicherweise der Eindruck erweckt worden, dass das Antennenfernsehen ganz abgestellt wird.

(dpa/csr)
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