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Womit Patienten in NRW unzufrieden sind
In Nordrhein-Westfalen war jeder dritte Bürger im vergangenen Jahr mindestens sechsmal beim Arzt oder im Krankenhaus. 20 Prozent der Patienten in NRW sind allerdings nicht zufrieden mit der medizinischen Behandlung. Das zeigte eine Forsa-Umfrage, die die Krankenkasse DAK in Auftrag gegeben hat. Was ist es, das den Bürgern stinkt?
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Wartezeiten auf einen Termin zu lang
Vor allem der, der zum Facharzt möchte, muss sich häufig einige Zeit gedulden, bis er einen Termin bekommt. Mehr als die Hälfte der Befragten Patienten stört das. Sie finden die Wartezeiten zu lang. Es sind vor allem jüngere Menschen, die sich das anders wünschen würden.
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Zu wenig Zeit und Verständnis
40 Prozent der Patienten finden, dass der Arzt - egal ob in der Praxis oder im Krankenhaus zu wenig Zeit für sie hat und zudem zu wenig Verständnis für die aufbringt. Über die Hälfte der jungen Patienten zwischen 18 und 29 Jahren sind damit unzufrieden. Eher damit abfinden können sich hingegen die älteren Menschen ab 60.
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Zu wenig Information
Jeder dritte Bürger in NRW beklagt eine mangelhafte Aufklärung durch den Arzt. Sie wünschen sich mehr Informationen über ihre Erkrankung, die notwendige Therapie, Risiken und mögliche alternative Behandlungsmethoden.
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Schlechte Zusammenarbeit
Jeder fünfte Bürger klagt über die schlechte Zusammenarbeit der Leistungserbringer, also
zum Beispiel von Arzt, Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen.
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Patienten bemängeln Hygiene
Ebenso viele Patienten empfinden die Hygiene in Krankenhäusern und Praxen als Mangelhaft. Sie bemängeln die Sauberkeit und finden, dass zu alte Technik eingesetzt werde.
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Je älter, desto zufriedener
Laut DAK-Studie nimmt die Patientenzufriedenheit im Alter deutlich zu. Bei den Befragten über 60 Jahren gaben 84 Prozent an, dass sie mit der ärztlichen Versorgung in NRW sehr zufrieden (35 Prozent) oder eher zufrieden (49 Prozent) waren.
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Männer seltener beim Arzt
Randnotiz aus der Studie: Einmal mehr zeigt sich, dass Männer "arztfauler" sind als Frauen. 13 Prozent der befragten Männer gaben an, im vergangenen Jahr überhaupt nicht beim Arzt gewesen zu sein. Bei den Frauen waren es acht Prozent.