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Nachweislich weniger Verletzungsgefahr
Der Motorradhelm – keine Fahrt ohne

Die neue BMW S 1000R - für das Tier in dir
Die neue BMW S 1000R - für das Tier in dir FOTO: fbn
Düsseldorf. Wer einen Motorradhelm trägt, fährt sicherer, denn ein Motorrad verfügt im Gegensatz zu einem Auto über keine Knautschzone.

So ist der Kopf bei Unfällen und Stürzen großen Verletzungsgefahren ausgesetzt, die durch Tragen eines Helms gemindert oder sogar verhindert werden können. Außerdem schützt ein guter Motorradhelm Fahrer und Beifahrer vor Wind, Regen, Schnee und Sonne.

Wie Studien belegen, konnte die Rate an schwerwiegenden Kopfverletzungen durch das Tragen eines Helms gesenkt werden. Aus diesem Grund wurde in Deutschland im Jahr 1976 gesetzlich festgelegt, dass bei Krafträdern, die schneller als 20 Kilometer in der Stunde fahren können, ein Motorradhelm zu tragen ist. Seit 1990 ergänzt die europäische Norm ECE-22 die Vorschrift. Biker, die auf ihrem Motorrad ohne Helm fahren, müssen mit einem Verwarngeld rechnen und können nach einem Unfall Probleme mit der Versicherung bekommen.

So ist ein moderner Motorradhelm aufgebaut

Ein Motorradhelm wird in der Regel aus Thermoplasten, Duromeren oder Verbundwerkstoffen hergestellt. Verbundwerkstoffe sind beispielsweise mit Glas- oder Polyethylenfasern verstärkte Kunststoffe, die sehr bruchfest sind. Um das Gesicht des Fahrers zu schützen, befindet sich am Helm ein Visier, das in der Regel aus Polycarbonat besteht. Dieses ist unempfindlich gegen Sonneneinstrahlung und splittert nicht. Die Innenpolsterung besteht meistens aus Styropor-Schaum, der beim Aufprall die Krafteinwirkung bremst. Ein Kinnriemen hält den Helm auf dem Kopf.

Den richtigen Motorradhelm kaufen

Wer auf dem Motorrad einen Helm trägt, tut viel für die Sicherheit auf der Straße. Doch ein Motorradhelm sollte bewusst gekauft werden - nur dann schützt er wirklich. Zunächst ist es wichtig, die richtige Helmgröße zu ermitteln. Dazu wird der Kopfumfang mit einem Maßband gemessen. Die Zentimeterzahl entspricht in der Regel der Helmgröße. Entscheidend ist jedoch, dass der Helm bei der Anprobe richtig sitzt und nicht zu groß ist. Der Helm darf sich nicht vorn vom Kopf abziehen lassen, wenn der Kinnriemen korrekt eingestellt und geschlossen ist.

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