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Neues Flaggschiff mit Potenzial

Das fällt auf Da parkt ein ziemlich schickes Gefährt: Opel hat mit der neuen Generation seines Flaggschiffs Insignia viel richtig gemacht. Der gute erste Eindruck setzt sich im Innenraum fort. In der Ausstattungslinie "Dynamic" und als "Turbo"-Version empfängt der Insignia Grand Sport seine Passagiere höchst komfortabel und mit gutem Rundumblick. Im Fahrersitz findet man schnell die richtige Position, die Bedienung des technisch ausgereiften Cockpits erfolgt weitgehend intuitiv, auch die Koppelung eines neuen Mobiltelefons und die Nutzung von Apps über den Bordcomputer funktionieren schnell. Einzig der touch-gesteuerte Bordcomputer hat einen Schwachpunkt: Man braucht einige Klicks zu lange, um aus der einen Funktion in die nächste zu gelangen. Von Patrick Peters

So fährt er sich Die Turbo-Ausgabe des Insignia Grand Sport ist extrem gut motorisiert (mit 260 PS) und geht damit natürlich stark und dynamisch nach vorne. Die Acht-Stufen-Automatik schaltet ohne erkennbare Unterbrechung und passt sich der Fahrweise fließend an. Man hat in keinem Drehzahlbereich das Gefühl, dass die Performance des Insignia nachlässt. Seine Stärken spielt der Wagen sowohl im zäh fließenden Stadtverkehr aus als auch bei einer flotten Fahrt auf einer (freien und nicht geschwindigkeitsbegrenzten) Autobahn. Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h steckt der Wagen leicht weg - Spaß machen sie auch wegen der Sicherheits-Assistenten.

Das kostet er Der Insignia Grand Sport wird zu Preisen ab 25.590 Euro verkauft, der Kombi Sports Tourer kostet in der Basisausstattung 1100 Euro mehr. Der Preis des Testwagens liegt bei 52.460 Euro, also mehr als doppelt so hoch wie der Einstiegspreis des Grand Sport. Das muss man kalkulieren, wenn man sich für das neue Modell interessiert.

Für den ist er gemacht Fahrer, die sich in der Mittelklasse zuhause fühlen, aber dennoch Gas geben wollen, sollten sich den Insignia Grand Sport genauer anschauen: Er kann sich als Alternative zu VW Passat, VW Arteon oder Audi A4 positionieren. Und durch die Preispolitik wird der neue Insignia auch für diejenigen interessant, die das Flaggschiff zwar fahren wollen, aber nicht bereit sind, 50.000 Euro und mehr dafür auszugeben.

Dieser Wagen wurde der Redaktion zu Testzwecken von Opel zur Verfügung gestellt.

Quelle: RP
 
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