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Weniger Steuern zahlen durch geeignete Maßnahmen
Steuern fürs Auto – ohne Zahlung keine Zulassung

Das sind die Auto-Neuheiten der Oberklasse
Das sind die Auto-Neuheiten der Oberklasse FOTO: dpa, dil
Düsseldorf. Die Steuern für das Auto und die Beiträge für die Kasko-, die Rechtschutz- und die Haftpflichtversicherung sind unumgänglich und können das persönliche Budget stark belasten.

Gerade wer sein Auto regelmäßig privat oder beruflich benötigt, sollte sich daher informieren, wie Autosteuern und Versicherungsbeiträge gesenkt werden können.

Wer ein Fahrzeug in Deutschland anmeldet, ist nach dem Kraftfahrzeugsteuergesetz verpflichtet, Steuern für das Auto oder das Zweirad zu bezahlen. Wie hoch diese ausfällt, hängt von verschiedenen Bedingungen ab. In erster Linie sind das der Hubraum des Fahrzeuges sowie der Ausstoß von Schadstoffen und Kohlenstoffdioxid. Fahrzeuge werden daher in Emissionsklassen eingestuft, die über die Höhe der Steuer entscheiden. Ziel ist es dabei, Fahrzeuge mit höherem Schadstoffausstoß steuerlich stärker zu belasten und Besitzer schadstoffarmer Fahrzeuge zu entlasten.

Steuern für das Auto durch Neukauf sparen

Viele werden sich noch an die Umweltprämie erinnern, die in Deutschland im Jahr 2009 unter konkreten Voraussetzungen gewährt wurde. Für alte Fahrzeuge, deren Verschrottung nachgewiesen wurde, zahlte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eine Verschrottungsprämie, die zum Erwerb eines fabrikneuen schadstoffarmen Autos verwendet werden musste. Da dieses mindestens der Abgasnorm Euro 4 zu entsprechen hatte, waren die Steuern für das Auto wesentlich geringer. Dieser Anreiz ist derzeit nicht gegeben, dennoch lohnt sich der Kauf eines schadstoffarmen Autos noch immer, da diese weiterhin günstiger besteuert werden.

Steuern für das Auto durch Nachrüstung sparen

Wer kein neues Fahrzeug kaufen möchte, kann das alte nachrüsten, damit es in eine günstigere Schadstoffklasse eingestuft wird. Für Fahrzeuge mit Ottomotor wird beispielsweise der Einbau eines Kaltlaufreglers empfohlen, der den Schadstoffausstoß nach einem Kaltstart verringert. Steuermindernd kann sich sowohl bei Autos mit Benzinmotor wie auch bei Fahrzeugen mit Dieselmotor der Austausch eines alten Katalysators durch einen neuen auswirken. So können einerseits Steuern für das Auto gespart werden, andererseits wird auch der Wiederverkaufswert erhöht.

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