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US-Studie
Handy-Strahlen können vor Alzheimer schützen

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Die häufigsten Berufskrankheiten FOTO: gms
Washington (RPO). Der Gebrauch von Mobiltelefonen kann einer neuen Studie zufolge vor Alzheimer schützen und die Krankheit sogar zurückdrängen. Offenbar zerstören die Strahlen der Geräte Ablagerungen von Beta-Amyloid in den Mäusehirnen – ein Protein, das in den Gehirnen von Alzheimer-Patienten Beläge formt.

Forscher der Universität von Florida bestrahlten 96 Labormäuse zweimal am Tag je eine Stunde lang mit elektromagnetischen Wellen. Die Mäuse waren zuvor genetisch manipuliert worden, damit sie an Alzheimer erkranken. Die Strahlung zerstörte Ablagerungen von Beta-Amyloid in den Mäusehirnen – ein Protein, das in den Gehirnen von Alzheimer-Patienten Beläge formt. Auch der bei den älteren der kranken Mäuse festgestellte Gedächtnisverlust verschwand.

Jüngere Mäuse, die noch keinerlei Zeichen von Gedächtnisschäden aufwiesen, würden durch die Bestrahlung offenbar vor Alzheimer geschützt, berichtete der Leiter der Studie, Gary Arendash. Bei nicht genetisch manipulierten Mäusen, die ebenfalls bestrahlt wurden, wuchs sogar die Gedächtnisleistung.

Die Ergebnisse hätten das Forscherteam völlig überrascht, sagte Arendash der Nachrichtenagentur AFP. "Nach ersten positiven Ergebnissen dachte ich, das wird in ein paar Monaten schlechter werden, aber es wurde nie schlechter, wir hatten nur die nützliche Wirkung bei den Alzheimer- und den normalen Mäusen."

Jetzt hoffen die Wissenschaftler, elektromagnetische Strahlung könne als wirkungsvolle, nicht-medikamentöse Therapie für Alzheimer beim Menschen eingesetzt werden.

(AFP/tim)
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