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Städtereisen Köln
Zehn stille Orte in der Millionenstadt

Städtereisen Köln: Zehn stille Orte in der Millionenstadt
FOTO: Rudy Balasko/ Shutterstock.com
Köln. Ja, auch Köln kann leise sein. Ruhe findet man an vielen Stellen.

Der Rheinländer an sich und der Kölner insbesondere ist immer etwas lauter als andere - und das gerne abseits von Karneval und Fußball. Aber auch in Nordrhein-Westfalens größter Stadt gibt es Orte, an denen sich die Stille oder ein ruhigeres Tempo genießen lassen.

  1. Kolumba-Museum Das Kunstmuseum des Erzbistums Köln vereint Kunst und eine besondere Architektur. Kolumbastraße 4, 50667 Köln, tgl. (außer Di), 12 bis 17 Uhr. Eintritt fünf Euro.
  2. Skulpturenpark Auf den zwei Rundwegen steht die Kunst am Wegesrand. Und in der Skulptur "Spartakus Catering" von Heimo Zobernig lässt es sich auch bei Regen picknicken. Riehler Straße (Haupteingang).
  3. Fort X Das Fort gehörte einst zu der städtischen Verteidigungsanlage. Vor zwei Jahren wurde der historische Rosengarten saniert. Neusser Wall 33.
  4. Flora Kölns Botanischer Garten ist mehr als 150 Jahre alt. Man kann durch eine Palmenallee wandeln, und anschließend im Gartenlokal "Dank Augusta" einkehren. Am Botanischen Garten 1.
  5. Rheinstrand Dieser Uferabschnitt in Rodenkirchen wird "Kölsche Riviera" genannt, weil man sich doch tatsächlich im weißen Sand aalen kann. Schatten spenden zwar nicht Palmen, sondern Trauerweiden und andere Bäume. Und natürlich gilt höchste Vorsicht beim Schwimmen, am besten verzichtet man darauf. Erreichbar über Uferstraße in Rodenkirchen.
  6. Halbinsel Groov Die Ferieninsel ist ein kleines Naherholungsjuwel in Porz-Zündorf an einem abgetrennten Rheinarm. Sie bietet für jeden etwas: Minigolf, Schwimmen, Rad- und Tretbootfahren.
  7. Melatenfriedhof Er ist der größte städtische Friedhof, und wer etwas auf sich hält, findet dort seine letzte Ruhe. Auch Original Willi Millowitsch und Maler Sigmar Polke ruhen dort. Haltestelle Melaten der Linien 1 und 7.
  8. Rheinboulevard Von der rechten Rheinseite - spöttisch-liebevoll "Schäl Sick" genannt - bietet sich der beste Blick aufs Dompanorama. Die Stadt hat eine große Treppe in Deutz bauen lassen, in der Abendsonne wird sie Kölns neue Bühne. Teile der Treppe sind nun freigegeben worden, das gesamte Bauwerk wird erst Ende des Jahres fertiggestellt.
  9. Seilbahn Der Lärm der Zoobrücke liegt unter einem, und scheinbar der Welt entrückt schweben die Gäste in der Kölner Seilbahn (einem Überbleibsel der Bundesgartenschau 1957) über den Strom. Start- und Zielpunkt liegen nahe dem Zoo, beziehungsweise im Rheinpark. Hin- und Rückfahrt kosten für Erwachsene 6,50 Euro, für Kinder 3,70 Euro.
  10. Rheinauhafen Einer der neueren architektonischen Höhepunkte der Stadt ist eher unfreiwillig ein stiller Ort, denn noch wird das neue Viertel auf dem ehemaligen Hafengelände nicht von den Massen angenommen. Abseits der Hektik lässt sich schön neben dem Strom entlangflanieren. Das Gelände erstreckt sich ab der Severinsbrücke gen Süden.
(mso)
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