(RP) Es ist betrüblich für einen Trainer, wenn ihm wichtige Spieler ausfallen, wenn er nicht so arbeiten kann, wie er sich das im optimalen Fall vorstellt. Dann besonders, wenn er seine Arbeitsstelle neu angetreten hat, auf der von ihm viel verlangt wird.
Erwartet wird ein rasches Ende der sportlichen Talfahrt nach den schlimmen Ergebnissen zuletzt, die den Verein in Turbulenzen versetzte. Aber was soll Milan Sasic machen?
Der Mann ist kein Wunderheiler, und Verletzungen wie die bei Sandro Wagner brauchen nun mal Zeit, viel Zeit. Bei den Kollegen sieht es erfreulicher aus, auch wenn sie kurzfristig nicht zur Verfügung stehen.
Muskelfaserrisse wie bei Korzynietz und Larsen oder Sprunggelenksblessuren wie von Bodzek können heilen bei intensiver Pflege, die auch garantiert ist. Also muss Sasic hoffen, dass einige der verletzten Zebras schnell zurück kommen.
Bei seiner zweiten Aufgabe als verantwortlicher Fußball-Chef am kommenden Sonntag in Fürth muss der Kroate darauf bauen, dass jene, die in die Bresche springen, sich für die zum Zuschauen verurteilten zerreißen.
In diesen traurigen Tagen zeigt es sich: Jeder muss für den anderen da sein.
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Quelle: RP