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Köln
Köln gestaltet "Historische Mitte"

Köln. Die Stadt plant die Südseite des Doms neu - der Siegerentwurf steht fest.

"Das sieht aus wie hingeküsst", so lauteten die Worte der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker zum neuen Bebauungsplan für die Südseite des Doms. Am vergangenen Wochenende hatten Experten über die 31 internationalen Vorschläge beraten. Letztlich fiel die Wahl auf den Architekten Volker Staab aus Berlin.

Am Roncalliplatz, an der Stelle des Erzbischöflichen Kurienhauses, soll ein neuer Gebäudekomplex entstehen. Das Stadtmuseum bekommt einen Neubau, in einem weiteren Neubau kommt die Verwaltung des Doms und der Museen unter. Das Römisch-Germanische Museum wird saniert. Damit solle ein "attraktiver Auftakt" der "Via Culturalis" entstehen. Der neue Komplex soll knapp 14.000 Quadratmeter Nutzfläche umfassen sowie "einen baulichen und kulturellen Akzent setzen", so Reker. Die Entscheidung wurde laut den Verantwortlichen mit "breiter Zustimmung" getroffen. "In keiner anderen Stadt gibt es so eine Einheit von Wahrzeichen und Bevölkerung", sagte Dompropst Gerd Bachner. "Bei diesem Jahrhundertprojekt wollen wir unser Gesicht und unsere Geschichte zeigen." Der Siegerentwurf sieht große Fensterfronten vor, im Erdgeschoss soll es ein Café geben. "Das Haus soll seine eigene Identität bekommen", sagte Staab.

(mba)
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