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Antisemitische Aktion vermutet
Darstellungen jüdischer Sportler in Dortmund beschädigt

Dortmund. Vor dem Deutschen Fußballmuseum in Dortmund sind zwei Darstellungen jüdischer Sportler beschädigt worden. Die beiden Aufsteller lagen abgebrochen auf dem Boden, wie die Dortmunder Polizei am Montagabend bestätigte.

Die Polizei ermittelt und wertet Videos von Überwachungskameras aus. Gemeldet wurde der Vorfall bereits am Sonntagmorgen. Die "Bild" hatte online darüber berichtet.

Das Fußballmuseum zeigt derzeit auf dem Museumsvorplatz 17 Figuren früherer jüdischer Sportstars und widmet sich dabei auch der Verfolgung im Nationalsozialismus. Museumsdirektor Manuel Neukirchner nannte den Vorfall "schockierend". "Er hält uns aber nicht davon ab, dass wir uns intensiv mit diesem Kapitel deutscher Geschichte auseinandersetzen", sagte er der "Bild".

Die Schau "Zwischen Erfolg und Verfolgung" wird gemeinsam mit der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache noch bis zum 19. November gezeigt. Sie ist ganztägig frei zugänglich.

(dpa)
 
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