| 16.22 Uhr

Mordkommission ermittelt in Beelen im Münsterland
Rentner im Rollstuhl starb durch Schläge auf den Kopf

Beelen/Münster. Im münsterländischen Beelen ist ein Rentner im Rollstuhl wohl Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die Obduktion hat ergeben, dass er durch stumpfe Gewalt gestorben ist.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der verstorbene Beelener im Institut für Rechtsmedizin der Universitätsklinik Münster obduziert. "Die Rechtsmediziner haben festgestellt, dass die Einwirkung stumpfer Gewalt, wie sie bei Schlägen gegen den Kopf entsteht, den Tod des 71-jährigen Mannes verursacht haben", sagt Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

Angehörige hatten den Beelener am Vormittag des Heiligabends tot in seiner Wohnung an der Letter Straße gefunden. "Nach bisherigen Ermittlungen wurde der Rentner am Freitag, 22.12.2017, letztmalig lebend gesehen", äußert der Oberstaatsanwalt weiter. "Die Mordkommission geht deshalb jedem Hinweis nach, der sich auf Auffälligkeiten im Umfeld des Verstorbenen in der Zeit von Freitag bis Heiligabend bezieht."

"Die Spurensuche und -sicherung in Beelen ist noch nicht abgeschlossen und läuft trotz der Feiertage weiter auf Hochtouren", erklärte Martin Botzenhardt. "Den Ermittlern und Kriminaltechnikern kann ich für dieses uneigennützige Engagement an Weihnachten nur dankbar sein." Die Polizei bittet telefonisch um Hinweise unter der Nummer 0251 275-0.

(lnw/see)