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Statistik
So viele Ausländer in NRW wie nie zuvor

Düsseldorf. Die Zahl der in Nordrhein-Westfalen lebenden Ausländer ist auf eine Rekordhöhe gestiegen. Die größte Gruppe machen die Türken aus, gefolgt von Polen und Italienern.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes von Freitag waren Ende 2016 insgesamt 2,5 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in der amtlichen Statistik erfasst. Das waren 10,7 Prozent mehr als Ende 2015. Der hohe Anstieg beruht unter anderem darauf, dass viele 2015 eingereiste Flüchtlinge erst 2016 registriert wurden.

Mit einem Anteil von einer halben Million (501.000) sind die Türken die größte Gruppe unter den Nicht-Deutschen, gefolgt von Polen (210.500) und Italienern (139.200). Bei den Herkünften außerhalb von Europa waren Syrer (174.000), Iraker (72.600) und Marokkaner (38.600) vorne. Köln als Wohnort ist besonders gefragt bei Nicht-Deutschen: Fast jeder elfte Ausländer in NRW wohnte Ende 2016 in der Millionenstadt am Rhein.

(oko/lnw)
 
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