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Welt-Aids-Tag
Zahl der Aids-Toten in NRW leicht gestiegen

Aids und HIV – diese Promis sind betroffen
Aids und HIV – diese Promis sind betroffen FOTO: dpa, Fredrik von Erichsen
Düsseldorf. Die Zahl der Aids-Toten in Nordrhein-Westfalen ist leicht gestiegen. Im vergangenen Jahr starben 121 Menschen an der HIV-Krankheit, zwei Personen mehr als 2013, wie das Statistische Landesamt zum Welt-Aids-Tag am Dienstag mitteilte.

Drei von vier Verstorbenen (76 Prozent) waren Männer. Sie wurden im Schnitt 53,9 Jahre alt. 2005 hatte das durchschnittliche Sterbealter noch bei 49,8 Jahren gelegen.

Die meisten Aids-Todesfälle gab es in Köln (21) und Düsseldorf (13), hieß es weiter. Die geringsten Werte der letzten zehn Jahre wurden 2006 und 2010 mit jeweils knapp über 100 an der HIV-Krankheit Verstorbenen erreicht; dagegen wurde für 2011 ein Höchststand von über 130 Todesfällen verzeichnet. Bei den genannten Zahlen handelt es sich laut den Statistikern um nachweisbare Mindestwerte, da eine HIV-Erkrankung bei der Ausstellung der Todesbescheinigung nicht immer bekannt sei.

(KNA)
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