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Dinslaken
Der Kumpel und die Tauben

Dinslaken. Dem "Rennpferd des Bergmanns" widmet sich eine Veranstaltung am Sonntag, 2. Juli, Beginn 11 Uhr, in der Blauen Bude.

Die Taubenschwärme im Himmel über den Zechenkolonien gehörten seit den 1860er Jahren zum Alltagsbild. Die "Kröpper" wurden meist auf dem Dachboden gehalten, und der Brieftaubensport war ein wichtiges Hobby der Bergmänner. Dem typischen Taubenvatta aus dem Arbeiter-Milieu wurde sogar ein Denkmal gesetzt, es steht in Castrop-Rauxel.

Die Brieftaubenreisevereinigung Dinslaken ermöglicht den Gästen einen Einblick in den Brieftaubensport. Ab 11 Uhr sind die ersten Züchter mit ihren Tieren da. Ab 12 Uhr werden weitere Züchter hinzukommen, die dann die Brieftauben aus ihren Transportkörben in den Wagen setzen. Von dem Kabinenexpress aus steigen dann zwischen 14 und 15 Uhr rund 100 Tauben auf, um sich auf ihre Heimreise zu machen. Der Taubenauflass kann nur bei entsprechendem Wetter stattfinden: die Tiere brauchen eine gute Sicht - also es darf nicht nebelig sein oder heftig regnen. Zu starke Windböen schließen den Start auch aus.

Zu Gast ist wieder Czeslaw Fojcik, der angekündigt hat, dieses Mal die Tauben zu malen. Werfen sie ihm dabei einen Blick über seine Schulter: es ist spannend zu sehen, wie ein Bild entsteht. Die Veranstalter bitten die Gäste, Bilder mitzubringen, auf denen der Brieftaubensport der Vergangenheit zu sehen ist: alte Fotos von Taubenschlägen oder Taubenschwärmen oder auch einzelnen Tieren.

Quelle: RP
 
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