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Dinslaken
Dinslakens neues Gewerbegebiet an der B 8

Dinslaken. Stadt hat begonnen, das Areal an der Grenze zu Walsum zu roden. Es sind Ersatzpflanzungen geplant.

In den kommenden Tagen wird die Fläche entlang der B 8, an der Grenze zu Duisburg, auf der ein neues Gewerbegebiet entstehen soll, von einer Fachfirma gerodet. Die Stadt hat bereits Anfang des Jahres einen Großteil des Areals von verschiedenen Eigentümern erworben und entwickelt dort ein Gewerbegebiet. Aktuell wird daran gearbeitet, die planungsrechtlichen Grundlagen dafür zu schaffen.

Der Flächennutzungsplan muss geändert und ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden, der regelt, welche Nutzungen dort zulässig sind und welche nicht. Um keine Zeit zu verlieren, werden bereits erste vorbereitende Arbeiten durchgeführt, wozu auch das Fällen vorhandener Bäume gehört. Dabei handelt es sich hauptsächlich um jüngere Birken, die auf der nicht genutzten Fläche nördlich der Tankstelle gewachsen sind. Solche Arbeiten, erklärte man im Rathaus, dürften nur außerhalb der Brutzeit von Vögeln ab Oktober durchgeführt werden.

Der Herbst sei der ideale Zeitpunkt für diese Rodungsarbeiten, da Fledermäuse und andere Tiere nicht in ihrem Winterschlaf beziehungsweise in ihrer Brutzeit gestört würden. Genau wie private Eigentümer muss auch die Stadt, wenn Bäume gefällt werden, für einen angemessenen Ausgleich sorgen. Diese sogenannte Ausgleichsmaßnahme findet in unmittelbarer Umgebung statt. Auf der Fläche zwischen Straßenbahn, Emscher und Hans-Böckler-Straße werden Bäume als Ersatz gepflanzt, die Fläche nach Überzeugung der Stadtverwaltung damit "deutlich aufgewertet". Zum weiteren Verfahren: Im Laufe des Jahres 2017 wird Planungsrecht hergestellt. Dieser Schritt, hieß es, sei Grundlage für das Erteilen einer Baugenehmigung und die Nutzung durch Unternehmen. Bereits seit einiger Zeit ist die Stadt im Gespräch mit einem produzierenden Unternehmen aus Dinslaken, das sich dringend erweitern muss und großes Interesse an dem neuen Standort hat. Die Stadt schafft mit diesem Areal dringend benötigte Gewerbefläche und versucht so, Arbeits- und Ausbildungsplätze, auch Gewerbesteuerzahler in der Stadt zu halten. Die ersten Pläne des Unternehmens, die aktuell mit der Stadtverwaltung abgestimmt werden, sehen eine ansprechende und repräsentative Bebauung vor, bei der auch eine Bepflanzung mit neuen Bäumen entlang der Straße geplant ist. Sowohl das Unternehmen als auch die Stadt haben bei der neuen Bebauung einen hohen Anspruch an die Architektur und Gestaltung der Fläche, da diese einen wichtigen Eingangsbereich in Dinslaken darstellt.

Weitere Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen: Stabstelle Wirtschaftsförderung, Telefon 02064 66699, E-Mail: svenja. kraemer@dinslaken.de

Quelle: RP
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