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Dinslaken
"Folk am Fierten": Pont Neuf sorgt für gute Stimmung

Dinslaken. Rückblickend wird man 2016 als ein Jahr der Veränderungen in der Welt wahrnehmen. Aber dem steht gegenüber, dass es bei Pont Neuf immer etwas anders ist. Das Trio (Thomas Baumann, Volker Bellingröhr, Stefan Lücking), das im letzten Jahr noch darüber gesprochen hat, geradezu ein Kneipenkiller zu sein, hat das Maaß, ausnahmsweise, mal nicht kaputt gekriegt. Gestern wurde am Neutor "Folk am Fierten" gefeiert. Fast so wie immer. Vor der Begrüßung "unserer schwierigen Nachbarn", den Niederländern, in der Landessprache setzte sich Volker Bellingröhr den Plüsch-Wolfskopf auf. Und zum Schluss mussten Axel Wolff und Gerd Goch als die Neuen von der Gaststätte Maaß mit auf die Bühne und zu "Guantanamera" rasseln. Dazwischen erlebten die Gäste das, was sie bei "Folk am Fierten" erwarten: Irish Folk und Shanties, gemischt mit Chansons, weihnachtlichem Liedgut vergangener Jahrhunderte und Mitmach-Aktionen, die seit ebenfalls gefühlten Jahrhunderten ritualisiert sind.

"Noch nicht mitklatschen", rügte Bellingröhr die Eingeweihten. "Ihr müsst erst verwundert gucken, wenn ich sage, streckt den linken und dann den rechten Arm nach vorne." Diese Ansage war neu. Die Eingeweihten guckten verwundert. Das Bier zischte. Trotzdem kam das Klatschen auf der vierten Zählzeit im Lied "The Belle of Belfast City" vom Publikum verblüffend präzise. Es sind halt die kleinen Abweichungen in der "ewigen Wiederkehr des Gleichen", dass "Folk am Fierten" ein Dauerbrenner zwischen denn Adventskerzen bleibt.

(bes)
 
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