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Voerde
Marktgespräch mit dem Bürgermeister

Voerde: Marktgespräch mit dem Bürgermeister
Georg Smeets und sein fünfjähriger Sohn nutzten gestern die Gelegenheit, mit Bürgermeister Dirk Haarmann (rechts) ins Gespräch zu kommen. FOTO: Lars Fröhlich
Voerde. Etliche Voerder berichteten Dirk Haarmann gestern von ihren Sorgen, stellten Fragen oder gaben Anregungen. Von Ralf Kubbernuß

Als Dirk Haarmann zuletzt auf dem Voerder Marktplatz Fragen beantwortete, war er noch nicht Bürgermeister, sondern stellte sich dort zusammen mit den anderen Bürgermeisterkandidaten den Fragen des Publikums. Gestern gab Haarmann den Auftakt seiner Bürgergespräche vor Ort. "Meine monatliche Sprechstunde ist zwar jedes Mal ausgebucht, aber ich glaube, dass ich hier die Bürger noch mal auf eine andere Art erreiche" erklärt Haarmann. Schließlich ist und war der Markt seit jeher ein guter Platz, um zu quatschen, Neuigkeiten auszutauschen und um Politik zu machen.

Bei den Voerdern kommt es auf jeden Fall gut an, dass sich ihr Bürgermeister unter dem Sonnenschirm bei einem Glas Wasser in aller Ruhe anhört, was sie ihm zu sagen haben. So nutzen Georg Smeets und sein Sohn Robert (5) die Gelegenheit, sich bei Haarmann über zu viel Hundekot im Helmut-Pakulat-Park zu beschweren, was besonders für die spielenden Kinder unschön ist. Und außerdem bat Smeets darum, dass im Stadtzentrum besser auf das Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzung geachtet wird. "Viele nutzen das hier regelrecht als Rennstrecke", so der Voerder.

Landschaftspfleger Hermann Rissel kam vorbei, um sich dem Bürgermeister einmal persönlich vorzustellen. Schnell kamen beide ins Gespräch, fachsimpelten über Obstbäume und Heckenschnitt, thematisierten das Problem der illegalen Grünschnitt-Entsorgung. Und auch Eckhard Feller hatte ein spezielle Thema für den Bürgermeister, zeigte den schmutzigen Filter seines Atemgerätes, das er nachts trägt. "In Voerde meldete das Gerät zuletzt nach 496 Stunden, dass der Filter voll ist und gewechselt werden muss. Auf Teneriffa hat der Filter mehr als 800 Stunden gehalten, die Luft scheint doch ungleich sauberer zu sein", so der Senior und zeigt vermutend auf das Steag-Kraftwerk als möglichen Verursacher. "Ich will ja nichts schlecht reden und fühle mich in Voerde sehr wohl, aber interessant ist das schon", so Feller. Allemal. Auch den einen oder anderen Auftrag, bestimmte Sachverhalte zu überprüfen, nahm sich Dirk Haarmann mit ins Rathaus.

Die nächste Sprechstunde des Bürgermeister vor Ort ist am kommenden Montag, 15. Juni. Dann ist Dirk Haarmann in der Zeit von 14 bis 16 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Götterswickerhamm, Dammstraße 50 ansprechbar.

Quelle: RP
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