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Dinslaken
Stadt schafft mehr Platz für Mitarbeiter

Dinslaken. Im Stadthaus an der Wilhelm-Lantermann-Straße herrscht drangvolle Enge. Der ist die Stadt damit begegnet, dass sie den Fachdienst Schule und Sport in eine angemietete Büroetage im City-Tower ausgelagert hat. Das soll aber nur vorübergehend sein. Gestern stimmte der Bauausschuss einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung zu, das vierte Obergeschoss des Stadthauses, das zurzeit als Archiv und Lager genutzt wird, auszubauen. Hier sollen rund 150 Quadratmeter Bürofläche mit zwölf Arbeitsplätzen entstehen. Gesamtkosten: 550.000 Euro, jährliche Betriebskosten zusätzlich 3400 Euro. Baubeginn soll im zweiten Quartal des kommenden Jahres sein. Die Fertigstellung des Umbaus ist für März 2018 geplant. Da der Mietvertrag im City-Tower bis längstens Mai 2018 läuft, können die Mitarbeiter von dort dann nahtlos ins Stadthaus zurückkehren. Auch für das historische Rathaus sieht die Verwaltung Sanierungsbedarf, nachdem das Archiv in die neuen Räume am Elmar-Sierp-Platz umgezogen ist. Dessen bisherige Räume sind baulich in einem Zustand, der es nicht zulässt, sie als Büros zu nutzen. Ein Sanierungskonzept will die Verwaltung dem Aussschuss noch vorlegen.

Grünes Licht gab der Aussschuss auch für das Konzept zur künftigen Nutzung des denkmalgeschützten Rittertorhäuschens, in dem bislang die Freiwilligenzentrale der Caritas untergebracht ist. Die Stadt will es künftig zur Stadtinformation ausbauen, die Besuchern Dinslakens als erste Anlaufstelle dienen soll. In der Stadtinformation sollen auch Tickets und Dinslaken-Artikel verkauft werden. Der bislang verwilderte Außenbereich soll zu einem Lesegeraten umgestaltet werden, der den Dinslakenern als Ort der Ruhe dienen soll. Ergänzt werden soll das Angebot mit einem Fahrradverleih und einer Fahrradabstellanlage. Die Gesamtkosten für die Umgestaltung des Häuschens zur Stadtinformation beziffert die Verwaltung mit rund 207.000 Euro. Außerdem fielen zusätzliche Personalkosten von etwa 64.000 Euro im Jahr an.

(jöw)
 
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