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Düsseldorf
18-Jährige sucht Helfer nach epileptischem Anfall

Düsseldorf: 18-Jährige sucht Helfer nach epileptischem Anfall
Franziska Werner sucht zwei Helfer, die ihr am Sonntag beigestanden haben. FOTO: Franziska Werner
Düsseldorf. Eigentlich war die Duisburgerin Franziska Werner am Sonntagabend auf dem Weg zum Benrather Bahnhof, doch mit einem epileptischen Anfall fiel sie auf den Gehsteig der B8. Nun sucht sie die beiden Helfer, die sich um sie kümmerten bis die Rettungskräfte eintrafen. 

"Es war schon mutig, eine Epileptikerin anzufassen, wo man nicht weiß, was sie unbewusst macht und die auch noch blutet", sagt die 18-Jährige. "Da muss man schon Danke sagen". Das Problem ist, dass die Feuerwehr keine Namen der Ersthelfer notiert hat. Franziska schildert deswegen die Situation auf ihrem Facebook-Profil und hofft auf Hinweise.

Sie sei gegen 19.45 Uhr zusammengebrochen und "lag blutend in der Fußgängerzone". Ein Autofahrer hielt an und sicherte die Unfallstelle ab, ein Fußgänger legte sie in stabile Seitenlage, da sie sich auch übergeben musste. Sie trug eine helle Bluse, schwarze Schuhe und eine dunkelblaue Winterjacke. 

Gegen 20 Uhr wurde die Duisburgerin zur Behandlung in die Uniklinik Düsseldorf gebracht. In letzter Zeit hatte sie öfter Anfälle. Zuvor war sie bis Dezember ein Jahr lang anfallfrei. 

"Ich bedanke mich bei meinen Rettern, die gezeigt haben, dass die Zivilcourage noch nicht ganz aus der Menschlichkeit ausgestorben ist", schreibt Franziska Werner, die ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Duisburger Altenheim macht.

Derzeit liegt sie mit einer schweren Gehirnerschütterung zuhause, an zwei Platzwunden musste sie genäht werden. 

(irz)
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