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19. Stadtmeisterschaft
40 Sechstklässler im Kopfrechnen spitze

Düsseldorf. Jeder der jungen Zahlenkünstler hat seinen eigenen Tisch. Vorne erklärt der Lehrer die Regeln der Prüfung, doch die meisten hören nur mit einem Ohr zu und greifen ungeduldig zum Bleistift.

Können es kaum erwarten, mit dem Rechnen anzufangen. Dann drückt Mathelehrer Gerd Ritter seine Stoppuhr und lässt sie losmultiplizieren, subtrahieren – und was man sonst noch mit Zahlen machen kann. 40 Sechstklässler von 13 Schulen kamen gestern zum Marie-Curie-Gymnasium, um bei der 19. Stadtmeisterschaft im Kopfrechnen anzutreten.

Die Herausforderung: 90 Aufgaben der Grundrechenarten – und das unter Zeitruck. Schriftliche Zwischenschritte sind nicht erlaubt, und an den Fingern lassen sich solche Rechnungen auch nicht lösen: vier multipliziert mit 57 multipliziert mit 25. Oder: 980 dividiert durch 14. "Es hat noch nie ein Schüler alle Aufgaben gelöst", sagt Mathematiklehrer Torsten Jagla, der eine der beiden Gruppen beaufsichtigt. Nach zwei Mal fünf Minuten heißt es: Stifte weglegen und warten, bis die Jury alle Ergebnisse mit dem Lösungsbogen verglichen hat und den Sieger bekannt gibt.

Anspannung bei den Kontrahenten und ihren Eltern im Wartezimmer. "Es ist ein ganz anderes Gefühl, als wenn ich in der Klasse rechne – ich habe mich sehr unter Druck gesetzt", sagt Andreas Fluck vom Marie-Curie-Gymnasium. Denn ehrgeizig sind sie alle. "Ohne Urkunde gehe ich nicht nach Hause", so der Anspruch von Max Schwenzer vom Cecilien Gymnasium. Für den Elfjährigen reicht es zu Platz vier mit 36 richtigen Lösungen.

Ausgerechnet alle drei Kopfrechner der Heimmannschaft vom Marie-Curie bleiben hinter den Erwartungen und verpassen die Top Ten. Mit 42 Punkten konnte sich Ignacio de los Rios vom Suitbertus-Gymnasium ganz nach vorne rechnen.

Quelle: RP
 
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