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An der falschen Stelle gespart

Düsseldorf. Jeder private Hausbesitzer hätte sicherlich schon mal angefangen, über die Kosten fürs Instandhalten seiner Immobile nachzudenken. Spätestens, wenn er das erste Auto gekauft hätte, das nur mit Mühe in die Garage passt. Oder bei der ersten Pfütze im Keller.

Wahrscheinlich wären die Kosten, die sich die Verwaltung noch nicht vorstellen kann, ohnehin deutlich geringer, wenn man angefangen hätte, die Dinge instandzusetzen, als sich erste Mängel zeigten. Die Wache in Wersten ist nicht die einzige, bei der man gewartet hat, bis aus dem Mangel ein Sanierungsfall wurde. Einen Projektbeschluss gibt es immerhin auch für die in Kaiserswerth. Für die Fahrzeughalle an der Posener Straße, deren Decke mit Stützpfosten gesichert werden muss, gibt es nicht einmal den.

Wer kein Geld für den Erhalt seiner Immobilien ausgibt, wird irgendwann feststellen, dass er damit nichts spart. stefani.geilhausen @rheinische-post.de

Quelle: RP
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