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Düsseldorf
Anlieger hoffen auf neuen Zurheide

Düsseldorf. Die Graf-Adolf-Straße wird nach Meinung der dortigen Geschäftsleute immer attraktiver - und sie wird durch den gerade entstehenden Edeka Zurheide noch weiter an Anziehungskraft gewinnen. "Die Graf-Adolf-Straße steckt voller kleiner Inseln des guten Geschmacks", sagt Daniel Klages, Geschäftsführer der dortigen Designschmiede "Licht im Raum".

"Vor 15 Jahren standen wir hier als Geschäftsleute allein auf weiter Flur", sagt Klages. Auch deshalb habe er sich 2005 an der Gründung der Immobilien- und Standortgemeinschaft Graf-Adolf-Straße beteiligt, die sich um die Belange der Anlieger kümmert. Aushängeschild des Erfolges der ISG ist seiner Meinung nach das Gebäude Crown an der Ecke Graf-Adolf-Straße/Berliner-Allee: In den ehemaligen Kaufhof wird bis Mitte 2017 das Unternehmen Zurheide mit einer der größten Edeka-Niederlassungen Deutschlands einziehen. "Eine Investition wie diese wäre ohne die Zusammenarbeit innerhalb der ISG kaum möglich gewesen", sagt Klages. Auch sein Geschäft ist am Umbau beteiligt: 360 steuerbare LED-Lichtmodule soll "Licht im Raum" an der Außenfassade des Gebäudes befestigen. Ein Auftrag, der für das Familienunternehmen ein gelungenes Geburtstagsgeschenk darstellt: Es feiert dieses Jahr sein 60-jähriges Bestehen.

Einen Wermutstropfen gibt es aber: Schon seit Jahren kämpft die ISG für einen Umbau des Bahnhofvorplatzes am Anfang der Straße. Ein Vorhaben, das bisher nur schleppend vorankommt. Hans-Guenther Oepen, ebenfalls im Vorstand der ISG, äußert sich jedoch vorsichtig optimistisch. Trotz aller Kritik gestalte sich die Kommunikation mit der Stadt konstruktiv.

(hgw)
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