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Düsseldorf
CDU-Fraktionschef kritisiert die neue Kampagne

Düsseldorf. Vertreter der Ampelkooperation sind sehr angetan von den Vorschlägen der Düsseldorf Marketing, CDU-Fraktionschef Rüdiger Gutt kritisiert die mögliche Dachmarke - und auch bei einer Abstimmung unter rp-online.de/duesseldorf votiert eine Mehrheit gegen das Konzept. Rund 500 Nutzer hatten dort bis gestern Abend ihre Meinung abgegeben, 52 Prozent erklärten, dass ihnen der Auftritt nicht gefällt, 35 Prozent mögen ihn, der Rest ist unentschlossen.

Gutt hat gestern den Kollegen-Schnelltest gemacht und nach eigenen Angaben keinen gefunden, den die Kampagne anspricht. "Das kleingeschriebene Düsseldorf verstehe ich nicht. Ich glaube nicht, dass das ein Fortschritt gegenüber dem lächelnden D ist. Das lächelnde D war auffälliger und ansprechender", sagte Gutt. SPD-Fraktionschef Markus Raub sieht in den Vorschlägen den Ansatz, den die Sozialdemokraten immer gefordert haben. Die Kleinschreibung irritiere ihn nicht, entscheidend sei die Aussage, die damit verbunden werde. "Es geht um die Frage, was uns besonders macht und von anderen Städten unterscheidet. Diese Frage ist mit Aussagen über Nähe sehr gut beantwortet worden."

Norbert Czerwinski, Fraktionssprecher der Grünen, gefällt die Spannung zwischen Heimat und Weltoffenheit, im zentralen Begriff Nähe erkenne er sich und sein Düsseldorf-Bild wieder. "Markenprozess ist viel mehr als die Suche nach einem Logo, deshalb holen wir jetzt endlich nach, was im vorherigen Markenprozess nicht gemacht wurde." Ähnlich sieht das Monika Lehmhaus (FDP), Vorsitzende des Tourismusausschusses. Die kommunikative Positionierung sei geglückt, sagt sie. "Die These des Teams um Frank Schrader ,Nähe zu leben, um Freiheit zu spüren' ist überzeugend."

(hdf/hpaw)
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