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Düsseldorf
Familie muss wegen Streits im Flugzeug zu Hause bleiben

Düsseldorf. Ein Streit unter Passagieren um einen Sitzplatz in einem Flugzeug hat noch vor dem Start nach Beirut zum Eklat geführt - und am Freitag zu einer Schadenersatzklage beim Amtsgericht.

Hier muss eine Richterin nun klären, ob eine sechsköpfige Familie rund 2500 Euro Flugkosten zurückfordern kann, weil das Elternpaar mit vier Kindern Ende Juli 2016 noch vorm Abheben vom Flug ausgeschlossen worden war. Dabei war am Sitzplatzstreit keiner der Kläger beteiligt, sondern ein Neffe des Familienoberhaupts.

Der drehte angeblich so auf, dass alle 16 Mitglieder seiner Familie den Flieger vorzeitig verlassen mussten. Kurios ist nur, dass der Clan-Chef jetzt nicht den Piloten oder die Airline auf Rückzahlung der Ticketpreise verklagt, sondern den Reiseveranstalter. Ob eine Klage gegen die Airline überhaupt Erfolg hätte, gilt aber als zweifelhaft. Immerhin wollte die Familie damals mit Air Berlin verreisen. Ein Urteil wird jetzt im November erwartet.

(wuk)
 
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