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Düsseldorf
Franziska Werner sucht ihre beiden Lebensretter

Düsseldorf. Sonntagabend war sie völlig hilflos: Die Duisburgerin Franziska Werner erlitt auf dem Weg zum Benrather Bahnhof einen epileptischen Anfall, stürzte auf den Gehweg an der B 8, zog sich dabei blutende Platzwunden zu. "Es gehört Mut dazu, eine - auch noch blutende - Epileptikerin anzufassen, wenn man nicht weiß, wie sie reagiert", sagt die 18-Jährige. Doch zwei Menschen haben das an jenem Sonntagabend in der Fußgängerzone getan: Sie haben Franziska in die stabile Seitenlage gebracht, die Feuerwehr alarmiert und bei ihr gewartet, bis der Rettungsdienst kam. "Das ist nicht selbstverständlich", sagt die 18-Jährige, die gerade ein freiwilliges soziales Jahr macht und nach dem Sturz eine Gehirnerschütterung auskuriert. "Ich möchte gerne Danke sagen, für Menschlichkeit und Zivilcourage."

(sg)
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