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Kommentar
Gute Bedingungen und eine Hürde

Mitglieder der Jüdischen Gemeinde wünschen sich schon seit langem ein Jüdisches Gymnasium. Dass es ab dem neuen Schuljahr Realität geworden ist, ist eine Bereicherung für Düsseldorf und ein Anlass zur Freude. Denn dort werden Bedingungen geboten, die häufig als vorteilhaft diskutiert werden aber bislang an den bestehenden Schulen nicht anzutreffen sind. Dazu zählen der spätere Schulbeginn um 8.30 Uhr und die Ausweitung der Schulstunde auf 60 Minuten. Auch kleinere Klassengrößen mit maximal 27 Schülern finden viele Eltern erstrebenswert. So wäre der Schule zu wünschen, dass sie mit der Zeit mehr Schüler nicht-jüdischen Glaubens bekommt. Das Pflichtfach Hebräisch ist aber für viele ein Stolperstein.

Sonja.Schmitz @rheinische-post.de

Quelle: RP
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