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Kulturpolitik in Düsseldorf
Die Stadt wirbt nicht für ihre Werte

Meinung | Düsseldorf. Wer derzeit die Kulturpolitik verfolgt, bekommt mehr Lust auf einen Fernsehabend als auf Museum oder Theater. Da scheint es nur noch um teure Sanierungen und schwierige Immobilien zu gehen, um überflüssige Arbeitsstellen oder Zusammenlegungen von Häusern. Von Arne Lieb

Natürlich darf und muss man offen übers Geld reden, schließlich gibt die Stadt viel für die Kultur aus. Aber ein so negativer Ton hat im Rathaus lange nicht geherrscht – und ist der beste Weg, die Institute zu beschädigen. Die Debatte ums Schauspielhaus hat den künstlerischen Neustart durchkreuzt, und der missbilligende Blick auf Goethe- und Theatermuseum sorgt sicher nicht dafür, dass die Häuser gestärkt werden. Ausgerechnet die Werbestadt Düsseldorf hat verlernt, für ihre Kultur zu werben. Wenn sich das nicht ändert, wird der beste Wirtschaftsplan nicht helfen.

Quelle: RP
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