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Düsseldorf-Süd
Kondolenzbuch liegt in Schule aus

Düsseldorf-Süd. Trauerfeier für Klaus Thören ist am 16. Januar in Herz-Jesu Urdenbach.

Klaus Thören hat im Düsseldorfer Süden viele Spuren hinterlassen. Im Alter von 76 Jahren ist er am Samstag nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Nächste Woche Dienstag, 16. Januar, 10 Uhr, werden in der Kirche Herz-Jesu in Urdenbach die Exequien gehalten, anschließend findet die Beisetzung auf dem katholischen Friedhof statt.

Es werden viele Trauergäste erwartet, war Thören doch an vielen Stellen bis zuletzt aktiv, unter anderem als Vorsitzender der Ökumenischen Hospizbewegung Düsseldorf-Süd (ÖHB). Waltraud Wülfing, stellvertretende ÖHB-Vorsitzende: "Er war seit sieben Jahren Vorsitzender unseres ehrenamtlichen Vorstandes. Nicht nur im Freundes- und Bekanntenkreis, sondern auch in Vereinen und kirchlichen Gremien warb er - ebenso wie bei Veranstaltungen in der Öffentlichkeit - für die Hospizidee. Nach besten Kräften setzte er sich dafür ein, dass die ehrenamtliche Hospizarbeit bei ständig steigenden Anforderungen ihre Aufgaben erfüllen konnte." An "seiner" Fritz-Henkel-Schule an der Stettiner Straße, der er seinen Stempel aufgedrückt hat, liegt im Foyer ein Kondolenzbuch aus, in das sich jeder einschreiben kann. Zugänglich ist es zu den Öffnungszeiten der Schule zwischen 8 und 16 Uhr. Thören begann als Lehrer der ersten Stunde 1969 an Garaths neuer Hauptschule; deren Leitung er 1989 übernahm. Viele tausend Schüler begleitete und förderte er. Da ihm die Schulpolitik wichtig war, saß er als Bürgermitglied der CDU im Schulausschuss. Ende 2007 ging er in den Ruhestand. Im CDU Ortsverband Benrath-Urdenbach war Thören bis zuletzt als Beisitzer aktiv. Im November hatte er nach vielen Jahren an der Spitze den Vorsitz des Pfarrgemeinderates abgegeben.

(rö)
 
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