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Düsseldorf-Süd
Neuer SG-Coach Andreas Kober legt Wert auf Disziplin

Mit Andreas Kober als neuem Trainer setzt der A-Kreisligist SG Benrath-Hassels die laufende Meisterschaftsrunde nach dem überraschenden Rücktritt von René Merken fort. Erst zu Saisonbeginn hatte der 31-Jährige den Posten als Merkens Co-Trainer übernommen, nachdem er zuvor in Hassels als Torwarttrainer tätig war. "Ich freue mich auf diese Chance", verrät Kober, der als Torhüter einst beim Landesligisten SV Wersten 04 unter Trainer Manfred Steves zwischen den Pfosten stand und zudem beim HSV Langenfeld, Rhenania Hochdahl und dem SFD als Keeper aktiv war.

Aus seiner Zeit beim SFD ist ihm Horst Nießen bekannt, der ihm jetzt in Hassels als Co-Trainer zur Seite steht. "Wir sind ein eingespieltes Team und reden viel miteinander", erklärt Kober. "Selbstverständlich stehe ich vor einer großen Aufgabe", weiß der Merken-Nachfolger. Ein enormer Vorteil für ihn sei es, dass er das Vertrauen des Vereins spüre. Während seines dreijährigen Engagements früher als Co-Trainer beim OSC Solingen hatte Kober, der im Besitz der Trainer C-Lizenz ist, vorübergehend schon einmal in die Rolle des Cheftrainers schlüpfen müssen. Völlig neu ist es für ihn folglich nicht, als hauptamtlicher Coach Verantwortung zu tragen. "Ich achte auf Disziplin", beschreibt Kober seinen Stil als Übungsleiter. Zudem lege er Wert auf mannschaftliche Geschlossenheit. Beim ersten Training unter neuer Leitung haben seine Kicker "alle gut mitgezogen", wie er versichert. "Auch mit den erfahrenen Spielern gibt es keine Probleme", lautet der erste Eindruck. Sollte der "Neuling" doch einmal fachkundigen Rat aus erfahrenem Munde benötigen, steht sein Onkel Frank Kober, Trainer beim Liga-Konkurrenten TSV Urdenbach, parat, der aus seiner Zeit als Oberliga-Spieler und anschließend als Trainer über sehr viel Fußball-Wissen verfügt.

(hel)
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