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Düsseldorf
Neues Allwetterbad bis 2019

Düsseldorf: Neues Allwetterbad bis 2019
Die Animation zeigt, wie die Vorderseite des Hallenbads aussehen soll. Zwischen Eingang und Flinger Broich ist ein großer Parkplatz vorgesehen, außerdem sollen dort Bänke stehen. FOTO: Stadt Düsseldorf
Düsseldorf. In Flingern sollen ein neues Hallen- und ein saniertes Freibad entstehen. Der Stadtrat entscheidet am 17. November über das 26,5 Millionen Euro teure Projekt. Von Christian Herrendorf

Neubau statt Sanierung ist die Devise der Düsseldorfer Schwimmbadpolitik. Dies sei wirtschaftlicher und ermögliche, moderne Anforderungen (etwa Barrierefreiheit) zu erfüllen, erläuterte Sportdezernent Burkhard Hintzsche gestern im Sportausschuss. Paradebeispiel für den Ansatz wird das neue Allwetterbad Flingern, das im Stadtrat am 17. November beschlossen werden soll. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu:

Was ist für Flingern geplant? Auf dem Grundstück des Allwetterbades am Flinger Broich soll ein neues Hallenbad entstehen. Es ist geplant auf der Fläche, wo sich bislang die Umkleiden und das Technikgebäude mit Imbiss befinden. Die Ausstattung: 25-Meter-Sportbecken mit kleinem Sprungturm, Nichtschwimmerbecken mit Hubboden, Kurs- und Therapiebecken mit Hubboden sowie eine Physiotherapie-Praxis mit bis zu 1000 Quadratmetern Nutzfläche im Obergeschoss. Das Hallenbad soll dem Schul- und Vereinsschwimmen dienen, aber auch ausreichend Zeiten für die Allgemeinheit bieten. Parallel zu diesem Bau soll das Freibad saniert werden. Es soll nur noch ein 50-Meter-Becken bieten, dafür einen neuen Nicht-Schwimmer- und weiter einen Sprungbereich.

Im neuen Hallenbad sind zwei Nichtschwimmerbecken vorgesehen, in denen auch Kurse und Therapien möglich sind. FOTO: Bädergesellschaft

Wie sieht der Zeitplan aus? 2017 und 2018 wird das Freibad geschlossen bleiben, weil dann das Hallenbad gebaut und Flächen für die Arbeiten benötigt werden. Die Planungen haben im dritten Quartal dieses Jahres begonnen und sollen ein gutes Jahr dauern. Wenn das Baufeld freigemacht ist, können die Arbeiten beginnen. Die Eröffnung ist für das dritte Quartal 2019 vorgesehen.

Was kostet das neue Bad? Die Kosten werden nach jetzigem Stand auf 26,5 Millionen Euro geschätzt. Rund 700.000 Euro sind bereits im städtischen Haushalt 2016 für die Planung veranschlagt, der große Rest ist für die nächsten Jahre eingeplant. Die Gesamtsumme liegt mehr als ein Viertel höher, als es bei der Verabschiedung des Bäderkonzepts im April 2015 veranschlagt worden war. Die Steigerung von 5,7 Millionen Euro ergibt sich aus folgenden Positionen: Die Abrisskosten liegen höher, weil nun - anders als erhofft - das ganze alte Gebäude verschwindet, das Obergeschoss für die erwähnte Physiotherapie-Praxis entsteht zusätzlich, bringt der Bädergesellschaft aber auch Mieteinnahmen. Außerdem wurden die Kapazitäten bei den Umkleidekabinen erweitert, damit Schulklassen einander nicht im Weg stehen. Und es wurden Preissteigerungen von drei Prozent bei den Bauarbeiten in den nächsten beiden Jahren einkalkuliert.

Quelle: RP
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