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Kommentar
Peinliches Hin und Her

Meinung | Düsseldorf. Während einerseits händeringend nach Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge gesucht wird, steht im Düsseldorfer Osten eine riesige Bundesimmobilie nahezu leer. Seit mehr als einem Jahr sprechen die Verantwortlichen darüber – passiert ist noch nichts. Von Denisa Richters

Dem "Wir schaffen das" von Kanzlerin Merkel steht ein behäbiger Verwaltungsapparat gegenüber. Dass die Freifläche der Kaserne grundsätzlich geeignet ist, eine Notunterkunft für die erste Aufnahme von in NRW angekommenen Flüchtlingen einzurichten, steht seit dem Sommer fest. Dennoch dauerte es erneut drei Monate, bis vom Land das Okay kam. Bleibt zu hoffen, dass bei den Verhandlungen der Mietkonditionen nicht erneut Monate ins Land gehen. Zeiten wie diese erfordern auch mal unkonventionelles Handeln.

denisa.richters@ rheinische-post.de

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