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Schulen in die Pflicht nehmen

Düsseldorf. Rund 20 Prozent der Jugendlichen zwischen zwölf und 20 beteiligen sich an den Jugendratswahlen. Es könnten mehr sein. Wenn, ja, wenn alle Schulen die Wahlen - die nächsten sind Ende des Jahres - ernst nähmen. Das tun aber nicht alle. Während einige Schulleiter das Votum aktiv bewerben und Klassenräume für den Wahlakt einrichten, sperren sich andere. "Zu hoher Organisationsaufwand, keine freien Räume" lauten die Argumente. Das aber sind keine akzeptablen Begründungen. Schließlich geht es um das Einüben von Demokratie. Die Politik hat das Problem übrigens erkannt. Bis zum Sommer wird eine Liste der Schulen erstellt, die mitmachen. Schwarze Schafe können sich dann nicht mehr einfach drücken. joerg.janssen@ rheinische-post.de

Quelle: RP
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