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Düsseldorf
Sir Roger gibt sich die Ehre

Düsseldorf. Das erste Symphoniekonzert der neuen Saison bietet Mendelssohns Erste.

Der international renommierte britische Dirigent Sir Roger Norrington eröffnet die Saison der Düsseldorfer Symphoniker am 28. August mit Franz Schuberts Ouvertüre aus "Die Zauberharfe" und Felix Mendelssohn Bartholdys Symphonie Nr. 1. Außerdem auf dem Programm der Tonhalle: das Violinkonzert G-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart.

Solist ist in diesem "Sternzeichen"-Symphoniekonzert Dragos Manza, der vor zwei Jahren als jüngster Konzertmeister Deutschlands bei den Düsseldorfer Symphonikern begann und sich mit einem Klassiker der Violinliteratur nun auch solistisch vorstellt.

Norrington ist bekannt für seine historisch informierten Interpretationen und dessen Umsetzungen in modernen Orchestern. Mittlerweile 81 Jahre alt und von der Queen zum Ritter geschlagen, sagt man ihm nach wie vor rasante Tempi nach. In Düsseldorf ist er auch deshalb in allerbester und -liebster Erinnerung, weil er einst den Städtischen Musikverein zu dessen unvergesslichem New-York-Gastspiel eingeladen hatte; auch damals gab es Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, der in Düsseldorf einst als Generalmusikdirektor gewirkt hatte.

Die jetzige Aufführung ist insofern ungewöhnlich, als Mendelssohns Erste fast nie gespielt wird; sie steht eindeutig im Schatten der berühmteren Sinfonien Nr. 3 ("Schottische") und Nr. 4 ("Italienische").

Dieses "Sternzeichen"-Konzert wird drei Mal gespielt (28./30. und 31. August). Nach der Sonntagsaufführung gibt es wieder den traditionellen Jazz-Brunch.

INFO Kartenpreise für die Konzerte: 15 bis 38 Euro. Internet: www.tonhalle.de

Quelle: RP
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